Sonntag, 17. Mai 2020

Apfel-Haferflocken-Muffins

Heute teile ich mal ein Rezept von euch, von dem ich zuerst dachte, das mach ich eh nie wieder... Aber da die Muffins Fabian super geschmeckt haben und ich sie auch lecker fand, nachdem sie ein bisschen durchgezogen waren, poste ich es doch mal.

Vor allem ist es ein Rezept ohne Zucker und Butter, also kann man die Muffins ja fast ohne schlechtes Gewissen genießen. Ich rate euch aber auf jeden Fall Papierförmchen zu nutzen, denn bei mir haben die Muffins so an der Papierform geklebt, dass ich nicht wissen will, wie es ausgegangen wäre, wenn ich den Teig einfach so in die Muffinform gegeben hätte.

Wer keine Rosinen mag, kann sie bestimmt auch gut durch getrocknete Datteln oder Feigen ersetzen.


Zutaten für 12 Muffins

240 ml Buttermilch
170 g kernige Haferflocken
150 g Rosinen
240 g Weizenvollkornmehl
3 TL Backpulver
1 1/2 TL Zimt
1/2 TL Salz
2 Eiweiß
1 mittelgroßer Apfel (geraspelt)
3 EL Honig

In einer großen Schüssel Buttermilch, Haferflocken und Rosinen mischen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermengen.

Eiweiß steif schlagen und mit dem Honig unter die Buttermilchmischung rühren. Anschließend mit der Mehlmischung vermengen. Den geraspelten Apfel unterheben.

Teig in die mit Papierförmchen ausgekleidete Muffinform geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 150° Umluft 20 - 25 Minuten backen. Herausnehmen und ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Dann aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. 


Die Muffins haben bei uns ca. 1 Woche gehalten, waren aber gegen Ende schon ein bisschen trocken. Also lieber schnell verzehren. :)

Dienstag, 12. Mai 2020

Gemüse-Spaghetti mit Schafskäse

Heute habe ich mal ein recht einfaches Rezept für euch, von dem ihr wahrscheinlich denkt, "das hätte ich auch ohne hingekriegt..." Aber ich finde manchmal dienen Rezepte auch einfach nur als Inspiration, was man mal kochen könnte und genau so ging es mir mit diesen Spaghetti. Im Endeffekt hätte ich da auch selbst drauf kommen können, aber bin ich eben nicht.

Zudem ist es schnell gemacht, schmeckt auch aufgewärmt und ist somit ein tolles Rezept für den Feierabend. Der Schafskäse als Topping verleiht dem Rezept dann doch noch eine besondere Note und nachkochen lohnt sich auf jeden Fall.


Zutaten für 4 Personen

25 g Pinienkerne
500 g Spaghetti
2 große Möhren
je 1 rote, gelbe und grüne Paprika
1 Zucchini
1 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
100 g Schafskäse
etwas Basilikum

1. Spaghetti nach Packungsanweisung bissfest kochen.

2. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und herausnehmen. Möhren, Paprika und Zucchini putzen und in Scheiben bzw. mundgerechte Stücke schneiden. Gemüse im heißen Öl portionsweise ca. 8 Minuten anbraten. Knoblauchzehen abziehen, fein hacken und mit dem gesamten Gemüse in der Pfanne nochmal mitbraten. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Spaghetti abgießen und mit Pinienkernen und Gemüse in der Pfanne mischen. Auf dem Teller mit Basilikumblättern und Schafskäse garnieren. 

Brokkoli-Nudel-Auflauf mit Bröselkruste

Als im Dezember Michi mal wieder zu Besuch war, haben wir Freitagabend ein richtig geiles Rezept gemacht. Dabei hab ich meine Vorliebe für Brokkoli mal wieder neu entdeckt und deswegen muss dieses Rezept hier verewigt werden. Wir haben es mittlerweile auch nochmal gekocht und ich bin immer wieder begeistert, wie einfach aber lecker dieser Nudelauflauf ist. Und das, wo er noch nicht mal mit Käse überbacken wird... aber dafür kommt Käse in die Soße! 😄

Leider hatte ich davon kein Bild, weil der Auflauf einfach immer zu schnell verputzt war. Aber dank der lieben Michi, kann der Beitrag jetzt doch mit Bild online gehen.



Zutaten für 4 Portionen

400 g kurze Nudeln
500 g Brokkoli
100 g TK-Erbsen
1 Brötchen vom Vortag oder Semmelbrösel
3 EL Olivenöl
3 EL + etwas Butter
2 Schalotten
2 EL Mehl
200 ml Milch
100 g Emmentaler

Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen, abgießen und abtropfen lassen.

Inzwischen Brokkoli putzen, waschen und in kleine Röschen teilen. In kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten garen. Erbsen in den letzten 1-2 Minuten mitgaren. Gemüse herausheben und abtropfen lassen. Das Gemüsewasser beiseite stellen. 

Brötchen zu Bröseln reiben und mit Öl und etwas Meersalz vermengen. 

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine große Auflaufform fetten. 

Schalotten schälen und fein würfeln. 3 EL Butter in einem Topf schmelzen und Schalotten darin ca. 1 Minute andünsten. Mehl einrühren und kurz anschwitzen. 200 ml Gemüsegarwasser und Milch unter ständigem Rühren zugießen. (Je nach Konsistenz kann auch mehr Wasser angegossen werden, mir war das Ergebnis zu sämig und ich habe etwas Wasser nachgegossen.) Aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. 

Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Käse reiben und in der Soße unter Rühren schmelzen.

Nudeln, Gemüse und Käsesoße in der Auflaufform gut vermischen. Bröselmischung gleichmäßig darüber geben und Auflauf ca. 25 Minuten goldbraun backen. 

Freitag, 10. April 2020

Gefüllte Kohlrabi

Als diese ganze Coronaphase angefangen hat und man angehalten wurde, die Kontakte so weit es geht einzuschränken, habe ich seit langem mal wieder einen Wocheneinkauf gemacht. Wir haben uns also am Sonntagabend hingesetzt und überlegt, was wir in der Folgewoche kochen wollen. Am Ende hat es sogar für eineinhalb Wochen gereicht, weil die meiste Rezepte für vier Personen - und dafür immer noch üppig - ausgelegt waren. Darunter war auch das folgende Rezept, dass mich so begeistert hat, dass ich es unbedingt hier teilen möchte.


Zutaten für 4 Portionen

4 mittelgroße Kohlrabi
150 g Brokkoli
1 rote Paprika
2 Schalotten
100 g (Risotto-) Reis
2-3 EL Olivenöl
750 ml Gemüsebrühe
100 g Maiskörner
50 g geriebener Parmesan
50 g geraspelter Mozzarella
Salz, Cayennepfeffer, Sambal Oelek

Kohlrabi schälen, oberes Viertel abschneiden und aushöhlen (ich hab dafür einen Kaffeemesslöffel genommen). Fruchtfleisch würfeln. Die ausgehöhlten Kohlrabi in kochendem Salzwasser 10-15 Minuten garen, abschrecken und abtropfen lassen. 

Brokkoli, Paprika und Schalotten putzen und würfeln. Reis, Paprika, Schalotten und Kohlrabiwürfel im Olivenöl andünsten. 500 ml Brühe angießen und bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren 15 Minuten garen. Brokkoli und Mais hinzufügen und 5-6 Minuten weitergaren, bis Reis und Gemüse gar sind.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. 

Je die Hälfte der beiden Käsesorten untermischen, mit Salz und Cayennepfeffer würzig abschmecken und in die Kohlrabi füllen. Die gefüllten Kohlrabi auf ein Blech oder in eine Auflaufform setzen, restliche Brühe mit Sambal Oelek mischen und angießen. Den restlichen Käse über die Kohlrabi streuen und im Ofen 25 Minuten gratinieren. 

Honigglasierter Lachs mit Mango-Avocado-Salsa

Schon wieder ist es über ein Jahr her, dass ich hier was gepostet habe. Aber irgendwie hat man auch immer so viel zu tun: Arbeit, Sport, Tanzkurs, Freunde treffen, einkaufen, ... Bei dem ganzen Freizeitstress war ich einfach nie motiviert genug mich hinzusetzen und Rezepte zu tippen. Obwohl ich es liebe, wenn ich Rezepte, die ich nochmal kochen will, einfach in meinem eigenen Blog suchen kann und nicht überlegen muss, ob es jetzt aus einem Kochbuch, aus der LECKER, von Chefkoch oder sonstwoher war.

Da aber aktuell ja das soziale Leben komplett eingestampft ist, weil wir alle versuchen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, dachte ich mir, es ist jetzt die perfekte Zeit, um ein paar Rezepte online zu stellen, damit zum einen ich diese wiederfinde und zum anderen, ihr von die Leckereien nachkochen könnt. Normalerweise ist Karfreitag unser Cachertag, aber auch das muss dieses Jahr leider entfallen. Genauso wie der Besuch bei meiner Familie, die ich wahnsinnig vermisse. Aber genug davon, hier kommt also das Rezept, was wir eben gekocht haben.


Zutaten für 2 Portionen

1/2 rote Zwiebel
1 Avocado
1/2 Mango
150 g Kirschtomaten
125 g Mozzarella
4 EL Limettensaft (Saft von 1 Limette)
Salz, Pfeffer, Chilipulver
50 g Rucola
1 EL flüssiger Honig
2 Stücke Lachsfilet
1 EL Butter

Für die Salsa Zwiebel, Avocado, Mango, Tomaten und Mozzarella klein würfeln und in eine Schüssel geben. Mit 2 EL Limettensaft, Salz und Pfeffer würzen. Rucola waschen und unter die Salsa heben. 

Honig mit 1/4 TL Salz und 1 Messerspitze Chilipulver verrühren und den Lachs von allen Seiten damit bestreichen. 

Butter in der Pfanne erhitzen und Lachs darin von beiden Seiten braten. Je nachdem wie glasig ihr den Lachs mögt, reichen 2-3 Minuten oder ihr lasst ihn bei kleiner Hitze etwas länger in der Pfanne, damit er durchgaren kann. Anschließend mit dem übrigen Limettensaft beträufeln. 

Lachs mit der Salsa anrichten. Dazu gab es bei uns Kräuterbaguette. 


Das Rezept stammt aus der LECKER 09/2017. 

Samstag, 9. März 2019

Tandoori-Hähnchen

Gestern haben wir mal wieder ein Rezept aus dem LECKER WhatsApp Rezeptabo nachgekocht. Und weil das Rezept einfach so unfassbar genial war, muss ich es hier gleich festhalten, weil wir es bestimmt nochmal kochen werden.

Tandoori-Paste hatte ich leider keine zuhause, aber dafür Tandoori Masala. Weil ich mich gerade gefragt habe, was Masala eigentlich bedeutet - Garam Masala ist ja ein geläufiger Begriff - will ich mein neu erworbenes Wissen - Wikipedia sei Dank - nicht für mich behalten: Masala steht eigentlich nur für eine fertig zusammengestellte Gewürzmischung oder im weiteren Sinn für eine Mischung verschiedener Dinge.

Aber genug des Vorgeplänkels, hier ist das Rezept. Im Original war weniger Pak Choi angegeben, aber weil mir das zu wenig war, habe ich die Menge erhöht.


Zutaten für 4 Personen

1 Bio-Limette
4 Knoblauchzehen
4 EL griechischer Joghurt (10% Fett)
2-3 TL Tandoori-Paste
4 Hähnchenfilets (à 200 g)
4 cm Ingwer
350 g Möhren
6-7 Mini Pak Choi
1 EL (Kokos-)Öl
1 EL Erdnussbutter
1 Dose Kokosmilch
Salz, Pfeffer
Kresse und Erdnüsse als Deko

Für die Marinade die Limette heiß waschen, abtrocknen und die Schale dünn abreiben. Die Frucht halbieren und auspressen. 2 Knoblauchzehen schälen und fein hacken. 

Joghurt, 1–2 TL Tandoori-Paste und vorbereitete Zutaten verrühren. Fleisch waschen, trocken tupfen, in Stücke schneiden und mit der Marinade mischen. Ca. 15 Minuten marinieren. 

Backofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C). Ingwer und Rest Knoblauch schälen und fein hacken. Die Möhren schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Pak Choi putzen, waschen und längs halbieren. Das Fleisch auf ein Backblech legen und im heißen Ofen 12–14 Minuten braten. 

Inzwischen Öl in einem Topf erhitzen. Ingwer und Knoblauch darin andünsten. Erdnusscreme und 1 TL Tandoori-Paste einrühren. Kokosmilch und 75 ml Wasser angießen, aufkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Möhren und Pak Choi zugeben und 5-6 Minuten köcheln. 

Fleisch aus dem Ofen nehmen und in die Soße geben. Die Kresse vom Beet schneiden. Tandoori-Hähnchen anrichten, mit Kräutern und Erdnüssen bestreuen.

Dazu schmeckt Reis.


Viel Spaß beim Nachkochen!


Samstag, 8. Dezember 2018

Zucchinikuchen

Dieser Zucchinikuchen ist einer meiner absoluten Lieblingskuchen. Er ist schnell gemacht, total saftig und kommt immer gut an. In Form eines Einhorns und schön bunt dekoriert sogar in der Kita der Tochter einer Freundin von mir. Ihre Mama hat noch darauf spekuliert, dass wieder ein Teil des Kuchens mit zurückkommt, aber nix da. Kein Krümelchen ist übrig geblieben. :-)

Wie oft ich diesen Kuchen dieses Jahr gebacken habe, immer mit dem festen Vorhaben ein Foto für meinen Blog zu machen, kann ich glaub schon nicht mehr an einer Hand abzählen. Aber irgendwann hab ich's dann doch noch geschafft und nun kann ich endlich eines meiner liebsten Rezepte mit euch teilen! Ich mach den Kuchen am liebsten in einer Springform mit Rohrboden und überziehe ihn mit Zartbitterkuvertüre. Aber auch nur mit Puderzucker oder völlig ohne Firlefanz ist der Kuchen echt lecker. Der Kuchen macht sich aber auch sehr gut als Blechkuchen.

Zutaten

3 Eier
200 g Zucker
150 g Öl
250 g Mehl
1 TL Natron
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
200 g gemahlene Haselnüsse
300 g geraspelte Zucchini
nach Belieben: Kuvertüre

Zucker, Öl und Eier schaumig rühren. Mehl mit Natron, Backpulver und Zimt gut vermischen. Die gemahlenen Haselnüsse dazugeben und alles gut miteinander verrühren. Die Zucchini können mit oder ohne Schale geraspelt werden und kommen zum Schluss in den Teig. 

Alles gut umrühren und in die Springform einfüllen. Bei 180°C ca. 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen und nach dem Abkühlen mit der Kuvertüre überziehen.



Dieser Zucchinikuchen ist einer meiner absoluten Lieblingskuchen. Er ist schnell gemacht, total saftig und kommt immer gut an. In Form eines Einhorns und schön bunt dekoriert sogar in der Kita der Tochter einer Freundin von mir. Ihre Mama hat noch darauf spekuliert, dass wieder ein Teil des Kuchens mit zurückkommt, aber nix da. Kein Krümelchen ist übrig geblieben. :-)


Viel Spaß beim Nachbacken!
Eure Christina

Kürbisfrikadellen

Herbstzeit ist Kürbiszeit! Auch wenn der Herbst so langsam dem Winter Platz macht, möchte ich euch das Rezept für die mega leckeren Kürbisfrikadellen, die wir neulich gemacht haben, nicht vorenthalten. Auf das Rezept bin ich dank des LECKER WhatsApp Rezeptservice gestoßen, der mich immer wieder mit tollen Rezepten inspiriert.


Als Beilage dazu gab es den restlichen Kürbis und Kartoffeln vom Bleck mit Feta und Kernen bestreut. Fazit: Supersaftig, superlecker, superschnell gemacht!

Zutaten für 4 Personen

800 g Kartoffeln
4 EL Olivenöl
1 kg Hokkaidokürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe 
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Ei
2 EL Senf
4 EL Paniermehl
50 g Kernemix
100 g Feta
Salz, Pfeffer, Öl

Kartoffeln gründlich waschen, in Spalten schneiden, auf ein geöltes Backblech verteilen, mit Salz würzen und mit 2 EL Öl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C) ca. 1 Stunde rösten.

Kürbis waschen, putzen, halbieren, entkernen und Fruchtfleisch in Spalten schneiden. 300 g Kürbis grob raspeln, übrigen Kürbis ca. 20 Minuten vor Ende der Garzeit auf dem Kartoffelblech verteilen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Hack, Kürbisraspel, Ei, Senf und Paniermehl zu einem glatten Teig verkneten, mit Salz und Pfeffer würzen. Zu 8 Frikadellen formen. 

Kerne-Mix in einer Pfanne ohne Fett rösten. Anschließend 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen und Frikadellen darin unter Wenden ca. 8 Minuten braten. Käse zerbröseln. Kürbis, Kartoffelspalten und Frikadellen anrichten. Mit Kerne-Mix und Käse bestreuen.


Viel Spaß beim Nachkochen!

Freitag, 25. Mai 2018

Cremige Zwiebelsuppe mit Apfel und Speck

Im Herbst haben Fabian und ich mal eine mega leckere Suppe gekocht und ich hab es seitdem nicht geschafft - oder mich nicht aufraffen können - das Rezept hier in meinem Blog zu verewigen. Und jetzt, wo ich mich gerade motiviert hatte, wird mir wieder mal bewusst, warum ich mir vorgenommen hatte, alle Rezepte, die ich irgendwann nochmal kochen will, hier zu speichern. Weil es nämlich manchmal gar nicht so einfach ist, die Rezepte nach Wochen nochmal wiederzufinden, zumal ich ja nicht nur eine Quelle für meine Rezepte habe.

Am Ende hab ich es bei LECKER wiedergefunden und somit findet es jetzt heute doch noch den Weg in meinen Blog.


Zutaten:

1 große Gemüsezwiebel
2 EL Butter
1 EL Mehl
200 g Schlagsahne
250 ml Cidre
1 TL Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
150 g Speckwürfel
2 EL Zucker
4 EL Balsamico-Essig
1/2 Bund Schnittlauch
1 Apfel (z. B. Elstar) 

Zwiebel schälen. Ca. 3⁄4 würfeln, Rest in Streifen schneiden. Butter erhitzen. Zwiebelwürfel darin kurz andünsten. Mit Mehl bestäuben, kurz anschwitzen und mit 1⁄2 l Wasser, Sahne und Cidre ablöschen. Aufkochen, ca. 10 Minuten köcheln. Brühe einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Inzwischen Speck in Würfel schneiden und in einer Pfanne ohne Fett knusprig auslassen. Herausnehmen und Zwiebelringe im Speckfett ca. 5 Minuten anbraten. Mit Zucker bestreuen und kurz karamel­lisieren. Mit Essig ablöschen.

Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden. Apfel waschen und Fruchtfleisch würfeln. Suppe pürieren und mit Apfel, Speck, Zwiebeln und Schnittlauch anrichten.

Rhabarbermuffins mit Streuseln

Nachdem ich in den letzten zwei Wochen vier Mal diese genialen Muffins gebacken habe, kann ich euch das Rezept nicht länger vorenthalten. Das Originalrezept findet ihr bei zimtkeks & apfeltarte und ich habe diesmal tatsächlich nicht wirklich viel verändert.

Aber ich habe das Gefühl, wenn man den Teil mit (halb-)flüssiger Butter zubereitet, lässt er sich viel besser in die Muffinförmchen geben. Leider sifft dann aber auch der Boden der Papierförmchen irgendwie mehr durch. Naja, ich werd wohl noch ein bisschen tüfteln müssen, bis ich für mich das perfekte Rezept gefunden habe.

Was ich gestern noch ausprobiert habe: einen Teil des Mehls in den Streuseln hab ich durch Haferflocken ersetzt. Das war auch sehr lecker, weil sie dadurch noch knuspriger geworden sind. Und auch ein bisschen Zimt in den Streuseln macht sich meiner Meinung nach sehr gut. Aber jetzt kommt erstmal das Rezept.



Zutaten für 12 Muffins

300 g Rhabarber (geschält und geschnitten)
150 g weiche Butter
100 g Zucker
2 TL Bourbon-Vanille flüssig 
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
3 Eier

Für die Streusel:
75 g kalte Butter
75 g Zucker
100 g Mehl
1 TL Bourbon-Vanille (oder zwei Päckchen Bourbon-Vanillezucker)

Den Rhabarber schälen, in kleine Würfel von 1/2 cm Größe schneiden. Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.

Butter (evtl. flüssig, siehe oben) Zucker, Vanille und Salz schaumig schlagen, die Eier nach und nach dazu geben, weiter schlagen. Nun Mehl und Backpulver darüber sieben und einrühren. Zuletzt den klein geschnittenen Rhabarber unterheben. Gleichmäßig auf die Muffinsform verteilen.

Für die Streusel das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Vanille zugeben. Die Butter in kleinen Flöckchen darüber verteilen. Nun alles schnell mit den Händen vermischen und zu Streuseln zerbröseln. Nach Belieben einen Teil des Mehls durch Haferflocken ersetzen oder den Streuseln noch etwas Zimt beifügen.

Die Streusel großzügig auf dem Teig verteilen und für ca. 30 – 35 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.




Für eine Babyparty habe ich die Muffins ohne Streusel gebacken und sie nach dem Abkühlen stattdessen mit rosa und hellblauem Frischkäse-Frosting verziert.

Dafür 100 g weiche Butter mit 100 g Frischkäse und 100 g Puderzucker verrühren. Etwas Vanillearoma nach Geschmack hinzufügen und mit Lebensmittelfarbe einfärben.


Donnerstag, 10. Mai 2018

Krautsalat American Style

Nachdem ich vor kurzem beim Lecker Whatsapp Newsletter auf ein Rezept für einen Krautsalat nach Amerikanischer Art entdeckt habe, war mir klar, dass ich dieses unbedingt mal ausprobieren muss. Also hab ich den Salat gemacht, als wir mit den Eltern und Großeltern von Fabian seinen Grill eingeweiht haben. Und die waren dann so begeistert davon, dass ich direkt beauftragt wurde, den Salat zum Geburtstag vom Opa zu machen.

Den Wunsch konnte ich natürlich nicht ausschlagen. Also hab ich mir größte Mühe gegeben, das Kraut ganz ganz fein gehobelt und eine Nacht ziehen lassen. Ich muss sagen, der Salat ist mir an diesem Tag wirklich hervorragend gelungen. Und das fanden auch die Gäste. Der Salat wurde von allen so gelobt, dass ich beinahe rot geworden bin. Sogar nach dem Rezept wurde ich gefragt und hab mich in dem Moment geärgert, dass ich nicht sagen konnte: "Findest du auf meinem Blog." Damit mir das nicht nochmal passiert, teile ich also schnell das Rezept mit euch und wenn ihr dann mal bei uns zum Grillen seid und mich nach dem Rezept fragt, kann ich dann sagen: "Findet ihr auf meinem Blog." :-)


Zutaten:

1 kleines Kraut
2-3 große Karotten
1 kleine Zwiebel (optional)
250 g Joghurt
250 g Mayonnaise
2-3 EL Zitronensaft
2-3 EL Essig
Salz, Pfeffer, Zucker
evtl. etwas Schnittlauch

Zunächst das Kraut fein hobeln und die Karotten in dünne Stifte raspeln (ich nehme dafür den V-Hobel mit dem schmalen Stiftchen-Einsatz). Die Zwiebel fein würfeln. Dann mit Salz und Zucker bestreuen und gut durchkneten. Evtl. über Nacht ziehen lassen.

Mayo, Joghurt, Zitronensaft und Essig verrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Über den Salat geben und mind. 1 Stunde ziehen lassen.

Nach Belieben mit Schnittlauch garnieren.

Die Menge reicht meiner Erfahrung nach als Beilagensalat für ca. 15-20 Personen und ergibt eine große Tupper Tafelperle voll.


Sonntag, 18. Februar 2018

Blumenkohl-Möhrenauflauf mit Hackbällchen

Kennt ihr das? Man hat so unendlich viele Quellen, wo man Rezepte hernimmt und wenn man dann etwas mal wieder kochen will, weiß man gar nicht mehr, wo man das Rezept gefunden hatte. Deswegen hab ich mir jetzt fest vorgenommen, meine Lieblingsrezepte einfach hier auf meinem Blog zu sammeln. Und weil ich gerade so motiviert bin, poste ich gleich mal noch ein zweites Rezept.



Zutaten für 4 Personen

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
800 g Blumenkohl
200 g Möhren
3 TL Öl
500 g gemischtes Hackfleisch
3 EL Paniermehl
1 Ei
1 EL Senf
Salz, Pfeffer
2 EL Butter oder Margarine
2 EL Mehl
500 ml Gemüsebrühe
200 ml Milch
60 g Schmelzkäse
gemahlene Muskatnuss
Kresse

Zwiebel schälen, fein würfeln. Knoblauch schälen, fein hacken. Blumenkohl putzen, Röschen vom Strunk schneiden, evtl. halbieren und waschen. Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden.

1 TL Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. In einer Schüssel mit Hack, Paniermehl, Ei und Senf vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse ca. 12 Bällchen formen. 2 TL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Hackbällchen darin 5–8 Minuten unter Wenden braten. Aus der Pfanne nehmen.

Blumenkohl ca. 6 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Nach 2 Minuten Möhren dazugeben. Gemüse mit einer Schaumkelle aus dem Topf heben und abschrecken.

Fett in einem Topf schmelzen. Mehl unter Rühren zugeben und kurz anschwitzen. Mit Brühe und Milch unter Rühren ablöschen, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Schmelzkäse einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Eine Auflaufform einfetten. Gemüse und Hackbällchen darin verteilen. Soße darüber gießen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C) ca. 30 Minuten backen. Evtl. nach 20 Minuten abdecken. Kresse vom Beet schneiden und über den Auflauf streuen.


Guten Appetit wünscht
eure Christina

Ofensüßkartoffel mit BBQ-Hähnchen

Vor kurzem habe ich mich mal wieder zum Kochen und Bachelor schauen mit Freunden getroffen. Wir nutzen das immer gerne, um mal neue Rezepte auszuprobieren. Diesmal gab es Süßkartoffeln aus dem Ofen. Da wir leider keine Zeit hatten - bzw. eher zu hungrig und ungeduldig waren - um die Barbecuesauce selbst zu machen, haben wir fertige genommen. Ich hab aber fest vor für den Sommer auf jeden Fall mal wieder selbst welche zu kochen.

Ich hatte mir erst noch Sorgen gemacht, ob zwei Süßkartoffeln für uns drei reichen, aber eine halbe Süßkartoffel pro Person reicht auf jeden Fall aus. Es war am Ende ein bisschen zu viel Füllung, so dass ich auch noch was davon so auf den Teller gegeben habe. Meine Freunde haben die Schale nicht mitgegessen, ich schon, was mich verunsichert hat, so dass ich nachgelesen habe, ob die denn überhaupt essbar ist. Und wie bei ungefähr jedem Obst oder Gemüse stecken in der Schale sogar die besten Nährstoffe. :-)

So nun aber zum Rezept...


Zutaten für 4 Personen

2 Süßkartoffeln
400g Hähnchenbrustfilet
1 Zucchini
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1 Zwiebel
Öl
Salz, Pfeffer
5 EL Barbecuesauce 

Kartoffeln waschen und der Länge nach halbieren. Kartoffeln mit der Schnittseite auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 45 Minuten backen.

Zwiebel würfeln. Paprika und Zucchini putzen, waschen und in Würfel schneiden.

Fleisch waschen, trocken tupfen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Fleisch darin unter Wenden ca. 5 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und warm stellen.

Zwiebel, Paprika und Zucchini im Bratfett andünsten. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.

Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit einem Esslöffel ca. 1/3 der Kartoffel aushöhlen.

Fleisch und Gemüse (inkl. dem ausgehöhlten der Süßkartoffeln) vermengen. Mit Barbecuesoße abschmecken und auf die Kartoffeln verteilen.



Guten Appetit wünscht
eure Christina

Montag, 9. Oktober 2017

Kürbis-Pasta

Hallo zusammen,

heute teile ich eines meiner absoluten Lieblingsrezepte mit euch. Wir haben das vor zwei Wochen im Segelurlaub gekocht und die anderen waren so begeistert, dass sie unbedingt das Rezept haben wollten. Da ich dieses Essen aber immer improvisiere, gibt es kein Rezept zum Weitergeben und deswegen habe ich versprochen einen Blogpost dazu zu verfassen. 

Eigentlich war der Plan One-Pot-Pasta mit Kürbis und Gorgonzola zu machen, was aber zum einen daran gescheitert ist, dass es in Kroatien keinen Gorgonzola gab und zum anderen war für One-Pot der Topf zu klein. ^^ Deswegen gibt es jetzt hier mein Spezial-Rezept für euch.


Zutaten für 4 Personen:

 400 - 500 g Nudeln (ich mag am liebsten Barilla Bavette)
1 kleiner Hokkaido
1 Becher Sahne
1 Zwiebel
etwas Gemüsebrühe
Petersilie
Salz, Pfeffer, Öl

Die Nudeln nach Packungsanweisung garen.
Die Zwiebel und den Hokkaido würfeln. Dann die Zwiebel in Öl glasig dünsten. Den Kürbis hinzugeben und für 5 - 10 Minuten weiter dünsten. 

Anschließend mit der Sahne aufgießen und zugedeckt kochen, bis der Kürbis weich ist. Mit etwas Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und Petersilie oder anderen Kräutern würzen. 

Wir haben die Pasta noch mit Cashews verfeinert.  

Viel Spaß beim Nachkochen,
eure Christina

Donnerstag, 10. August 2017

Carbonara mit Erbsen

Hallo zusammen,

jetzt habe ich schon wieder Ewigkeiten nichts von mir hören lassen. Und dabei hatte ich mir letzte Woche ganz fest vorgenommen, dass ich meinen Urlaub nutze, um mal wieder was zu posten. Bald wird mein Blog schon zwei Jahre alt und ich schaffe es einfach nicht, euch regelmäßig mit tollen Rezepten zu versorgen.

Diese Woche war ich seit langem mal wieder an einem Mittwoch in Karlsruhe und konnte an unserem Mädelsabend teilnehmen, der meistens leider ohne mich stattfindet. Diese Chance habe ich direkt genutzt, um mal wieder ein Rezept aus der LECKER auszuprobieren: Carbonara mit Erbsen.


Zutaten für 4 Personen:

2 Zwiebeln
 2 Knoblauchzehen
100 g geräucherter, durchwachsener Speck
2 EL Olivenöl
1/2 Bund Minze
50 g Parmesan
2 frische Eier
400 g dünne Bandnudeln (z.B. Linguine)
300 g TK-Erbsen
Salz, Pfeffer

Nudeln in Salzwasser bissfest garen. Beim Abgießen ca. 150 ml Nudelwasser auffangen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Spech würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und Speck darin ca. 6 Minuten braten.  Nach ca. 3 Minuten Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben. 

Minze waschen, trocken schütteln, Blättchen hacken.

Parmesan reiben und mit den Eiern verquirlen. 

Nudeln in die Pfanne geben. Erbsen und Nudelwasser hinzufügen. Ca. 5 Minuten köcheln. Eiermischung darübergeben, gut vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Minze bestreut servieren. 


Mir schmeckt frisch gemahlener Pfeffer sehr gut dazu.

Leider gab es keine Linguine, deswegen haben wir Bandnudeln genommen. Schmeckt aber genauso gut. Alternativ zu Linguine könnt ihr auch Bavette oder Spaghetti nehmen.

Viel Spaß beim Nachkochen.
Eure Christina

Sonntag, 14. Mai 2017

Gefüllte Kartoffeln im Bacon-Mantel

Hallo zusammen,

an Ostern haben wir dieses Jahr mal mit der Familie gebruncht. Auch wenn das bei uns immer eine recht kleine Runde ist, war es trotzdem sehr schon und es gab viele leckere Sachen. Ich hatte mir natürlich auch wieder was ausgesucht, was ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Diesmal waren es mit Käse gefüllte Kartoffeln im Speckmantel.


Auch wenn das eigentlich wirklich simpel ist, will ich das Rezept mit euch teilen, weil man manchmal ja auch einfach nur Inspiration sucht. :) Zu den Kartoffeln gab es Sour Cream nach meinem Lieblingsrezept. Ach und wenn ich gerade schon dabei bin, schreib ich euch das gleich auch noch mit auf. Aber nun erstmal zu den Kartoffeln.

Zutaten:

8 mittelgroße Kartoffeln
8-12 Scheiben Bacon
100 g geriebener Käse

Zuerst kocht ihr die Kartoffeln bis sie fast gar sind. Wenn ihr mit einem Messer in die Kartoffel stecht, dürft ihr noch ein bisschen Widerstand spüren.

Die Kartoffeln etwas abkühlen lassen, halbieren und leicht aushöhlen. Dann die eine Seite mit Käse füllen, die Kartoffel wieder zusammenklappen und mit Bacon umwickeln.


Die fertig gefüllten Kartoffeln auf ein Backblech oder in eine Auflaufform legen.


Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 30-40 Minuten backen, bis der Bacon schön knusprig ist. Ich hab gegen Ende auch nochmal auf Grill geschaltet.

Nun zum Rezept für die Sour Cream.

Zutaten:

4 EL Mayonnaise
4 EL Magerquark
4 EL Crème fraîche
4 EL Saure Sahne
1 Bund Schnittlauch
1 EL Essig
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker

Alle Zutaten gut miteinander verrühren und ca. 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Ihr könnt den Quark und die Saure Sahne auch durch gleiche Anteile Crème fraîche ersetzen, wenn ihr nur eine kleine Menge machen wollt, damit ihr nicht so viele angebrochene Packungen habt.


Und zum Schluss zeige ich euch noch ein Bild von unserer Deko. 


Liebe Grüße,
eure Christina

Sonntag, 2. April 2017

Weißer Schokoladenkuchen mit Äpfeln

Hallo zusammen,

jetzt habe ich schon wieder eine Ewigkeit nichts von mir hören lassen. Zum einen komme ich in letzter Zeit echt nicht oft zum Kochen - noch viel weniger zum Backen - zum anderen sind die Köstlichkeiten meist so schnell verputzt, dass ich das Fotografieren immer verschlafe...

Dieses Wochenende verbringe ich endlich mal wieder in Karlsruhe und hatte auch keine großen Pläne. Grillen, Freunde treffen, Wohnung putzen, das Übliche eben. Und da kam mir Samstagvormittag die Idee, doch endlich mal wieder zu backen. Von Tom kam dann direkt der Vorschlag Apfelkuchen. Also hab ich endlich mal mein Backbuch von Fräulein Klein, das ich vor gut eineinhalb Jahren zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, rausgeholt und bin prompt auf ein sehr verführerisch klingendes Rezept für Weißer Schokoladenkuchen mit Äpfeln gestoßen.


Der Kuchen war super schnell zubereitet - in der Zeit hatte Tom noch nicht mal alle seine Papiere geordnet. :D Und das Ergebnis ist einfach verdammt lecker, saftig, fruchtig, ein Traum... Hier kommt nochmal das Rezept, damit ihr den Kuchen ganz schnell selbst backen könnt.


Zutaten:

(20er oder 24er Springform)

100g weiße Schokolade
250g Butter
120g Zucker
4 Eier
Mark von 1 Vanilleschote
220g Mehl
100g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1/2 TL gemahlener Kardamom
1 TL Zimt
3 EL Milch
2-3 mittegroße - große Äpfel
Puderzucker

Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen und ein kleines bisschen abkühlen lassen. Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eier zugeben mit dem Mark der Vanilleschote weiter verrühren. Schokolade untermengen, danach Mehl mit Mandeln und Backpulver mischen und ebenfalls unterheben. Zum Schluss mit Gewürzen und Milch zu einem glatten Teig verarbeiten.

Eine Springform (20 - 24 cm) einfetten, Teig einfüllen und glatt streichen. Äpfel schälen, achteln, Kerngehäuse entfernen und den Teig damit kreisförmig belegen. Leicht hineindrücken.

Bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 50 - 55 min. backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob noch Teig daran kleben bleibt. Wenn ja, dann Backzeit etwas erhöhen.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.


Viel Spaß beim Nachbacken und noch einen schönen Sonntag!
Eure Christina

Samstag, 28. Januar 2017

Hähnchenbrust gefüllt mit Brokkoli und Käse

Hallo zusammen,

ich versuche ja zur Zeit, meinen Neujahrsvorsatz zu verfolgen und abends weniger Kohlenhydrate zu essen. Und schon seit Ewigkeiten hab ich ein Rezept für Hähnchenbrust gefüllt mit Brokkoli auf meiner Pinterest Pinwand gespeichert. Neulich war ein Kumpel von mir zum Abendessen da und da hab ich endlich mal dieses Rezept aufgetischt. Es war wirklich lecker, auch wenn der Brokkoli bei meinem Kumpel zuerst keine Begeisterung hervorgerufen hat. :D


Zutaten:

4 Hähnchenbrüste
4 EL geriebener Käse
8 Scheiben Bacon
ca. 1/2 Kopf Brokkoli
Salz, Pfeffer

  1. Backofen auf 200 °C mit Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier oder Auflaufform bereitstellen.
  2. Hähnchen kurz unter kaltem Wasser abwaschen und trockentupfen. Von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenstücke von beiden Seiten mehrere Minuten scharf anbraten. Am besten einen Spritzschutz für die Pfanne verwenden. Anschließend aus der Pfanne nehmen und zum Abtropfen und Abkühlen auf ein Küchentuch legen.
  4. In der Zwischenzeit den Brokkoli bissfest garen.
  5. Die Hähnchenstücke mit einem scharfen Messer vorsichtig von einer Seite aufschneiden. Mit geriebenem Käse und Brokkoli füllen. Mit je zwei Streifen Bacon einwickeln.
  6. Auf einem Backblech oder in einer Auflaufform für mindestens 30 Minuten in den Ofen geben. Das sollte in der Regel ausreichen um das Fleisch völlig durch zu garen.
Dazu gab es mit Käse und Schinken gefüllte Champignons und Feldsalat mit Orangen. Die Stiele der Champignons habe ich klein geschnitten und auch noch mit in die Hähnchenbrüste gestopft.



Es war wirklich sehr lecker und sättigend. Das gibt es bestimmt mal wieder, vielleicht mit einer anderen Füllung. :-)

Viele Grüße,
eure Christina

Freitag, 13. Januar 2017

Geschenke aus der Küche: Chai Sirup

Hallo zusammen,

ich glaube, ich habe tatsächlich noch nie was aus der Kategorie "Geschenke aus der Küche" hier gepostet. Deswegen wird es Zeit das nachzuholen. Und weil ein Freund von mir mich nach dem Rezept gefragt hat und ich ihn nicht länger warten lassen will. :-)

Zu Weihnachten treffe ich mich immer mit meinen liebsten Freundinnen aus Schulzeiten und jedes Jahr stehe ich vor der Frage, was ich ihnen schenken könnte, was sie nicht schon haben und was sie auch brauchen können. Dieses Jahr habe ich mich für etwas selbst gemachtes entschieden: einen Chai Sirup.


Damit kann man super aufgeschäumte Milch, Kaffee oder Cappuccino verfeinern. Ich liebe den Geschmack von Zimt und Kardamom. Dazu fällt mir eine kleine Anekdote ein: Als ich 2009 eine Freundin in der Türkei besucht habe, hat sie mich gefragt, ob ich Lust auf einen Çay habe und ich natürlich Feuer und Flamme, weil ich an den indischen Gewürztee dachte. Dass Çay aber einfach das türkische Wort für einen schwarzen Tee ist, wusste ich natürlich nicht und war dann leicht enttäuscht, als ein kleines Glas mit einer dunkelbraunen Flüssigkeit kam. Nichts mit Gewürzen, Milch oder Honig... Aber es war trotzdem lecker und nicht der letzte, den wir in diesen Tagen getrunken haben. Ach es war ein wunderschöner Aufenthalt mit vielen leckeren Köstlichkeiten. Damals habe ich auch das Backgammon spielen gelernt - auf türkisch Tavla - und auf Türkisch bis 10 zählen kann ich sogar heute noch. :-)

So jetzt aber genug in Erinnerungen geschwelgt, hier kommt endlich das Rezept.



Zutaten:

300 g Zucker
400 ml Wasser
1 EL Nelke(n), ganz
1 EL Kardamom
1 TL Anis
1 TL Fenchelsamen
1 TL Pfeffer, grob gemahlen
1 Stange Zimt

1 Stück Ingwer, walnussgroß


Zucker mit Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Den Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden, die anderen Gewürze etwas klein hacken und alles ins Zuckerwasser rühren. Bei schwacher Hitze in mind. 15 Minuten sirupartig einkochen lassen. Den Sirup abgekühlt durch ein Sieb in eine verschließbare Flasche füllen.


Den Ingwer und die Gewürze könnt ihr nutzen und nochmal mit heißen Wasser übergießen. So gibt es noch eine Kanne leckeren Chai Tee obendrauf. 

Viel Spaß beim Ausprobieren,
eure Christina