Donnerstag, 10. Mai 2018

Krautsalat American Style

Nachdem ich vor kurzem beim Lecker Whatsapp Newsletter auf ein Rezept für einen Krautsalat nach Amerikanischer Art entdeckt habe, war mir klar, dass ich dieses unbedingt mal ausprobieren muss. Also hab ich den Salat gemacht, als wir mit den Eltern und Großeltern von Fabian seinen Grill eingeweiht haben. Und die waren dann so begeistert davon, dass ich direkt beauftragt wurde, den Salat zum Geburtstag vom Opa zu machen.

Den Wunsch konnte ich natürlich nicht ausschlagen. Also hab ich mir größte Mühe gegeben, das Kraut ganz ganz fein gehobelt und eine Nacht ziehen lassen. Ich muss sagen, der Salat ist mir an diesem Tag wirklich hervorragend gelungen. Und das fanden auch die Gäste. Der Salat wurde von allen so gelobt, dass ich beinahe rot geworden bin. Sogar nach dem Rezept wurde ich gefragt und hab mich in dem Moment geärgert, dass ich nicht sagen konnte: "Findest du auf meinem Blog." Damit mir das nicht nochmal passiert, teile ich also schnell das Rezept mit euch und wenn ihr dann mal bei uns zum Grillen seid und mich nach dem Rezept fragt, kann ich dann sagen: "Findet ihr auf meinem Blog." :-)


Zutaten:

1 kleines Kraut
2-3 große Karotten
1 kleine Zwiebel (optional)
250 g Joghurt
250 g Mayonnaise
2-3 EL Zitronensaft
2-3 EL Essig
Salz, Pfeffer, Zucker
evtl. etwas Schnittlauch

Zunächst das Kraut fein hobeln und die Karotten in dünne Stifte raspeln (ich nehme dafür den V-Hobel mit dem schmalen Stiftchen-Einsatz). Die Zwiebel fein würfeln. Dann mit Salz und Zucker bestreuen und gut durchkneten. Evtl. über Nacht ziehen lassen.

Mayo, Joghurt, Zitronensaft und Essig verrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Über den Salat geben und mind. 1 Stunde ziehen lassen.

Nach Belieben mit Schnittlauch garnieren.

Die Menge reicht meiner Erfahrung nach als Beilagensalat für ca. 15-20 Personen und ergibt eine große Tupper Tafelperle voll.


Sonntag, 18. Februar 2018

Blumenkohl-Möhrenauflauf mit Hackbällchen

Kennt ihr das? Man hat so unendlich viele Quellen, wo man Rezepte hernimmt und wenn man dann etwas mal wieder kochen will, weiß man gar nicht mehr, wo man das Rezept gefunden hatte. Deswegen hab ich mir jetzt fest vorgenommen, meine Lieblingsrezepte einfach hier auf meinem Blog zu sammeln. Und weil ich gerade so motiviert bin, poste ich gleich mal noch ein zweites Rezept.



Zutaten für 4 Personen

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
800 g Blumenkohl
200 g Möhren
3 TL Öl
500 g gemischtes Hackfleisch
3 EL Paniermehl
1 Ei
1 EL Senf
Salz, Pfeffer
2 EL Butter oder Margarine
2 EL Mehl
500 ml Gemüsebrühe
200 ml Milch
60 g Schmelzkäse
gemahlene Muskatnuss
Kresse

Zwiebel schälen, fein würfeln. Knoblauch schälen, fein hacken. Blumenkohl putzen, Röschen vom Strunk schneiden, evtl. halbieren und waschen. Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden.

1 TL Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. In einer Schüssel mit Hack, Paniermehl, Ei und Senf vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse ca. 12 Bällchen formen. 2 TL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Hackbällchen darin 5–8 Minuten unter Wenden braten. Aus der Pfanne nehmen.

Blumenkohl ca. 6 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Nach 2 Minuten Möhren dazugeben. Gemüse mit einer Schaumkelle aus dem Topf heben und abschrecken.

Fett in einem Topf schmelzen. Mehl unter Rühren zugeben und kurz anschwitzen. Mit Brühe und Milch unter Rühren ablöschen, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Schmelzkäse einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Eine Auflaufform einfetten. Gemüse und Hackbällchen darin verteilen. Soße darüber gießen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C) ca. 30 Minuten backen. Evtl. nach 20 Minuten abdecken. Kresse vom Beet schneiden und über den Auflauf streuen.


Guten Appetit wünscht
eure Christina

Ofensüßkartoffel mit BBQ-Hähnchen

Vor kurzem habe ich mich mal wieder zum Kochen und Bachelor schauen mit Freunden getroffen. Wir nutzen das immer gerne, um mal neue Rezepte auszuprobieren. Diesmal gab es Süßkartoffeln aus dem Ofen. Da wir leider keine Zeit hatten - bzw. eher zu hungrig und ungeduldig waren - um die Barbecuesauce selbst zu machen, haben wir fertige genommen. Ich hab aber fest vor für den Sommer auf jeden Fall mal wieder selbst welche zu kochen.

Ich hatte mir erst noch Sorgen gemacht, ob zwei Süßkartoffeln für uns drei reichen, aber eine halbe Süßkartoffel pro Person reicht auf jeden Fall aus. Es war am Ende ein bisschen zu viel Füllung, so dass ich auch noch was davon so auf den Teller gegeben habe. Meine Freunde haben die Schale nicht mitgegessen, ich schon, was mich verunsichert hat, so dass ich nachgelesen habe, ob die denn überhaupt essbar ist. Und wie bei ungefähr jedem Obst oder Gemüse stecken in der Schale sogar die besten Nährstoffe. :-)

So nun aber zum Rezept...


Zutaten für 4 Personen

2 Süßkartoffeln
400g Hähnchenbrustfilet
1 Zucchini
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1 Zwiebel
Öl
Salz, Pfeffer
5 EL Barbecuesauce 

Kartoffeln waschen und der Länge nach halbieren. Kartoffeln mit der Schnittseite auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 45 Minuten backen.

Zwiebel würfeln. Paprika und Zucchini putzen, waschen und in Würfel schneiden.

Fleisch waschen, trocken tupfen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Fleisch darin unter Wenden ca. 5 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und warm stellen.

Zwiebel, Paprika und Zucchini im Bratfett andünsten. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.

Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit einem Esslöffel ca. 1/3 der Kartoffel aushöhlen.

Fleisch und Gemüse (inkl. dem ausgehöhlten der Süßkartoffeln) vermengen. Mit Barbecuesoße abschmecken und auf die Kartoffeln verteilen.



Guten Appetit wünscht
eure Christina

Montag, 9. Oktober 2017

Kürbis-Pasta

Hallo zusammen,

heute teile ich eines meiner absoluten Lieblingsrezepte mit euch. Wir haben das vor zwei Wochen im Segelurlaub gekocht und die anderen waren so begeistert, dass sie unbedingt das Rezept haben wollten. Da ich dieses Essen aber immer improvisiere, gibt es kein Rezept zum Weitergeben und deswegen habe ich versprochen einen Blogpost dazu zu verfassen. 

Eigentlich war der Plan One-Pot-Pasta mit Kürbis und Gorgonzola zu machen, was aber zum einen daran gescheitert ist, dass es in Kroatien keinen Gorgonzola gab und zum anderen war für One-Pot der Topf zu klein. ^^ Deswegen gibt es jetzt hier mein Spezial-Rezept für euch.


Zutaten für 4 Personen:

 400 - 500 g Nudeln (ich mag am liebsten Barilla Bavette)
1 kleiner Hokkaido
1 Becher Sahne
1 Zwiebel
etwas Gemüsebrühe
Petersilie
Salz, Pfeffer, Öl

Die Nudeln nach Packungsanweisung garen.
Die Zwiebel und den Hokkaido würfeln. Dann die Zwiebel in Öl glasig dünsten. Den Kürbis hinzugeben und für 5 - 10 Minuten weiter dünsten. 

Anschließend mit der Sahne aufgießen und zugedeckt kochen, bis der Kürbis weich ist. Mit etwas Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und Petersilie oder anderen Kräutern würzen. 

Wir haben die Pasta noch mit Cashews verfeinert.  

Viel Spaß beim Nachkochen,
eure Christina

Donnerstag, 10. August 2017

Carbonara mit Erbsen

Hallo zusammen,

jetzt habe ich schon wieder Ewigkeiten nichts von mir hören lassen. Und dabei hatte ich mir letzte Woche ganz fest vorgenommen, dass ich meinen Urlaub nutze, um mal wieder was zu posten. Bald wird mein Blog schon zwei Jahre alt und ich schaffe es einfach nicht, euch regelmäßig mit tollen Rezepten zu versorgen.

Diese Woche war ich seit langem mal wieder an einem Mittwoch in Karlsruhe und konnte an unserem Mädelsabend teilnehmen, der meistens leider ohne mich stattfindet. Diese Chance habe ich direkt genutzt, um mal wieder ein Rezept aus der LECKER auszuprobieren: Carbonara mit Erbsen.


Zutaten für 4 Personen:

2 Zwiebeln
 2 Knoblauchzehen
100 g geräucherter, durchwachsener Speck
2 EL Olivenöl
1/2 Bund Minze
50 g Parmesan
2 frische Eier
400 g dünne Bandnudeln (z.B. Linguine)
300 g TK-Erbsen
Salz, Pfeffer

Nudeln in Salzwasser bissfest garen. Beim Abgießen ca. 150 ml Nudelwasser auffangen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Spech würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und Speck darin ca. 6 Minuten braten.  Nach ca. 3 Minuten Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben. 

Minze waschen, trocken schütteln, Blättchen hacken.

Parmesan reiben und mit den Eiern verquirlen. 

Nudeln in die Pfanne geben. Erbsen und Nudelwasser hinzufügen. Ca. 5 Minuten köcheln. Eiermischung darübergeben, gut vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Minze bestreut servieren. 


Mir schmeckt frisch gemahlener Pfeffer sehr gut dazu.

Leider gab es keine Linguine, deswegen haben wir Bandnudeln genommen. Schmeckt aber genauso gut. Alternativ zu Linguine könnt ihr auch Bavette oder Spaghetti nehmen.

Viel Spaß beim Nachkochen.
Eure Christina