Freitag, 30. September 2016

Spinat-Gnocchi-Eintopf mit Merguez

Hallo ihr Lieben,

letztes Wochenende war endlich mal wieder ein Wochenende ganz ohne Termine und somit mit viel Zeit für mich. Das habe ich gleich mal genutzt, um Dinge zu erledigen, die schon ewig liegen geblieben - wie mein Blog. Erst gestern hat mich eine Freundin gefragt, ob ich den eigentlich noch habe, weil sie schon so lange keinen Post bei Facebook mehr von mir gesehen hat. Ein deutliches Zeichen für mich, dass ich euch in letzter Zeit wirklich zu sehr vernachlässigt habe. Ich könnte jetzt Besserung geloben und sagen, ich werde in nächster Zeit wieder regelmäßiger posten. Aber ich will keine Versprechen geben, von denen ich nicht weiß, ob ich sie halten kann, deswegen sage ich einfach nur, ich werde mein Bestes geben!

Es ist ja nicht so, dass ich gar nicht zum Kochen komme. Ein paar Fotos, zu denen ich nur noch das Rezept eintippen muss, habe ich noch in petto. Aber daran scheitert es häufig leider am Ende. Denn wenn man eh schon den ganzen Tag am Laptop sitzt und irgendwelche Auswertungen erstellt oder Mails und Konzepte schreibt, ist die Lust, die freien Stunden am Abend auch noch am Laptop zu verbringen, leider echt gering. Aber wie gesagt, letztes Wochenende hatte ich mal wieder Zeit dafür und teile deswegen ein sehr leckeres, aber auch gehaltvolles Gericht mit euch, das Tom und ich schon im Juli (!) gekocht haben.



Zutaten für 4 Portionen: 
200 g junger Blattspinat
2 Zwiebeln
400 g Merguez
1 Glas Röstpaprika oder normale Paprika
1 EL Olivenöl
1 Glas Geflügelfond
1 Packung Gnocchi (500 g)
200 g Schlagsahne
Salz, Pfeffer

Spinat putzen und waschen, gut abtropfen lassen und grob hacken. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Würste in Scheiben schneiden. Paprika abtropfen lassen und würfeln.

Öl in einem Topf erhitzen. Wurst darin 5 Minuten anbraten. Zwiebeln zugeben und ca. 3 Minuten mitraten. Mit Fond und 600 ml Wasser ablöschen und aufkochen. Paprika, Gnocchi und Sahne einrühren, wieder aufkochen und bei kleiner Hitze 5 Minuten köcheln lassen.

Ca. 2 Minuten vor Garzeitende der Gnocchi den Spinat unterrühren und im Topf zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten.


Tipp: Falls ihr mal aus Versehen eure Suppe versalzt, könnt ihr einfach einen Beutel Reis mitkochen und vor dem Servieren entfernen. So wird das Salz aufgenommen und eure Suppe wieder genießbar. 😃

Gutes Gelingen und guten Hunger wünscht


eure Christina

Donnerstag, 22. September 2016

Vanillelikör

Hallo,

heute gibt es endlich mal wieder was Neues von mir. Und endlich mal wieder ein Rezept für einen Likör - heute Vanillelikör. Den habe ich März schon mal gemacht, als wir ins Kühtai zum Junggesellinnenabschied für eine Freundin von mir gefahren sind. Damals habe ich aber in all der Aufregung total vergessen ein Foto für den Blog zu machen. Da hat es sich gut getroffen, dass vor kurzem eine andere Freundin von mir Geburtstag hatte und wir uns dieses Jahr mal nichts Großes schenken wollten. Stattdessen hab ich ihr eine Flasche von dem Vanillelikör gemacht. Der kam wirklich gut an und ich möchte euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.


Ihr braucht (für ca. 0,7 Liter):
400 ml Sahne
300 g weiße Schokolade
1 Vanilleschote
100 ml Milch
75 g Puderzucker
200 ml Chantré oder anderen Alkohol

Die Vanilleschote auskratzen, das Mark mit der Sahne und der Milch richtig heiß werden lassen. Den Puderzucker mit einem Schneebesen einrühren. Die weiße Schokolade in Stückchen gebrochen dazu geben. Diese schön verrühren, bis sie komplett aufgelöst ist.
Am Schluss den Alkohol dazugeben und nochmal richtig heiß werden lassen.
Den Likör heiß in Flaschen abfüllen und direkt den Deckel draufschrauben.
Die Flasche und den Deckel habe ich mit kochendem Wasser gesäubert.
Wenn der Likör abgekühlt ist, in den Kühlschrank stellen. Er sollte sich ohne Probleme 3 Wochen darin halten!





Leider habe ich selbst noch nicht ausprobieren können, wie lange der Likör sich wirklich hält, weil er immer direkt getrunken wurde. :D Falls ihr irgendwann mal Erfahrungen damit macht, wie lange man den Likör aufheben kann, gebt mir gerne Bescheid.

Viele Grüße,


Eure Christina

Mittwoch, 17. August 2016

Bananenmuffins mit Schokolade

Hey Leute,

jetzt sind schon wieder über zwei Wochen ins Land gegangen, seit ich das letzte Mal was gepostet hab. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, wenn man viel zu tun hat und ständig unterwegs ist. Diese Woche habe ich Urlaub und verbringe meine Zeit in einem kleinen Dorf nördlich von Kassel, wo ich an einem Gruppendynamikseminar teilnehme. Gerade habe ich Mittagspause, sitze im Liegestuhl in der Sonne und nutze die Zeit, endlich das Rezept für die leckeren Bananenmuffins online zu stellen, die ich neulich für meine Projektkollegen in Leipzig gebacken habe.



Zutaten für 24 Muffins:
3 Bananen
150 g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 Eier 
150 g Margarine
400 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
125 ml Milch
150 g Schokolade (z.B. Schokotropfen oder gehackt)

Zubereitung:
Die Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Anschließend die zerdrückten Bananen zugeben und unterrühren. Den Teig in vorbereitete Muffinförmchen füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 20-25 Minuten backen.


Die Muffins sind total lecker und saftig. Ich kann mir auch gut vorstellen, sie mit Schokoladenkuvertüre zu überziehen. Vor allem um überreife Bananen, die ich nicht so wirklich gerne esse, loszuwerden, sind die Muffins perfekt.

Liebe Grüße aus der Sonne,
eure Christina

Sonntag, 31. Juli 2016

Paprika-Auberginen-Creme

Hey Leute,

Ihr wundert euch sicher, dass ich in den letzten Wochen keine neuen Rezepte online gestellt habe. Ich bin selbst ein bisschen erschrocken, wie lange mein letzter Post schon her ist. Grund ist der, dass es in letzter Zeit bei mir im Job richtig gut läuft. Ich bin in einem neuen Projekt und deswegen unter der Woche hauptsächlich in Leipzig. Da ich dort natürlich keine Küche habe, komme ich kaum noch zum Backen oder Kochen und wenn ich dann mal wieder in der Küche stehe, passiert es mir oft, dass ich nicht dran denke, Fotos zu machen... ^^


So ging es mir auch mit dieser Paprika-Auberginen-Creme, die ich vor zwei Wochen schon mal zum Grillen gemacht hatte. Dann war aber der Grill heiß und die Creme so schnell weggefuttert, dass ich keine Chance mehr hatte, ein schönes Bild zu machen. Da traf es sich gut, dass wir gestern gepicknickt haben und ich somit die Chance hatte, die Creme einfach nochmal zu machen. Einer meiner Freunde meinte auch gleich: "Wow, die ist so lecker, die musst du in deinen Blog stellen." Gesagt, getan. Hier kommt das Rezept.

Zutaten:
1 große Aubergine
1 rote Paprika
2-3 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl 
1 TL Honig
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
Zubereitung:
  1. Ofen auf 180°C vorheizen. Backblech herausnehmen und mit Backpapier auslegen.
  2. Aubergine und Paprika waschen und in grobe Stücke schneiden. In einer Schüssel mit dem Olivenöl vermengen, so dass das Gemüse einheitlich bedeckt ist. Auf dem Backblech verteilen. Knoblauchzehen (noch in der Schale) ebenfalls auf das Backblech legen.
  3. Backblech für 30 Minuten in den Ofen geben. Nach 15 Minuten das Gemüse einmal wenden.
  4. Wenn das Gemüse angebräunt und weich ist, aus dem Ofen nehmen und in einer Schüssel (für Verwendung des Stabmixers) oder der Küchenmaschine platzieren. Knoblauch schälen und ebenfalls zum Gemüse geben. Mit Honig, Salz und Pfeffer würzen.
  5. Solange pürieren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Warm essen oder im Kühlschrank aufbewahren und später kalt servieren.

Schmeckt super zu Gegrilltem oder einfach nur aufs Brot. 

Viel Spaß beim Nachkochen.
Eure Christina

Freitag, 17. Juni 2016

Spargel aus dem Backofen

Hallo zusammen,

ich glaube letztes oder vorletztes Jahr war es, dass mir eine Freundin von Spargel aus dem Backofen vorgeschwärmt hat. „Wenn du den mal so gegessen hast, wirst du Spargel nie wieder anders machen“, hat sie gesagt. Und sie hatte verdammt recht. Seit ich das einmal so gemacht habe, hab ich den Spargel eigentlich nie wieder im Wasser gekocht.

Vor kurzem hab ich Besuch von Freunden zum Essen gehabt und da die Spargelsaison sich ja so langsam dem Ende neigt, gab es natürlich Spargel aus dem Backofen. Und auch mein Besuch hat mir bestätigt, dass sie noch nie so guten Spargel gegessen haben. Deswegen möchte ich euch das Rezept nicht länger vorenthalten. Ob als Beilage oder als Hauptgericht, der Spargel ist wirklich lecker - ohne Sauce Hollandaise. 


Ihr braucht:
Spargel
Alufolie
Weiche Butter
Braunen Zucker
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Eine Stück Albfolie (gut 1,5 mal so lang wie der Spargel) mit Butter bestreichen. Den Spargel darauf legen und mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker nach Gefühl bestreuen. Anschließend das Päckchen gut verschließen und auf einem Backblech in den Ofen schieben.


Da der Zucker karamellisiert und aus der Folie laufen kann, würde ich euch nicht empfehlen, das Päckchen einfach auf den Rost zu legen.

Nach ca. 45 Minuten sollte der Spargel butterweich sein. 


Wie gesagt, ich liebe den Spargel so und kann auf alle Beilagen oder Soßen verzichten. Bin gespannt, ob euch diese Art der Zubereitung genauso begeistert wie mich! :-)

Viel Spaß beim Ausprobieren,
wünscht eure Christina