Donnerstag, 26. November 2015

Gurkenlimonade



Hallo zusammen,

Im Sommer war ich mal ein Wochenende in Berlin bei einem Freund zu Besuch und wie wir so von Geocache zu Geocache durch die Stadt gewandert sind, haben wir zwischendurch an einem Getränkeladen Halt gemacht, um uns für die weiteren Etappen zu stärken. Ich bin im Sommer zum totalen Fan von Getränken mit Gurke geworden, weil ich es total erfrischend und lecker finde. Und was entdecke ich da im Kühlschrank des Getränkehändlers: Gurkenlimonade. Die musste ich natürlich sofort probieren. Unglaublich lecker! 


Nun ist Karlsruhe ja aber nicht ganz so hip wie Berlin, deswegen war meine Suche nach dieser Limonade hier vergeblich. Aber Not macht ja schließlich erfinderisch, also habe ich mich wieder mal online auf die Suche nach einem Rezept begeben und tatsächlich Inspiration gefunden.

Zutaten für ca. 1 Liter:
½ Salatgurke
250 ml Wasser
80 g Zucker
Zitronensaft
Mineralwasser

Zuerst muss man die Salatgurke schälen, in kleine Stücke schneiden und pürieren. Dann in ein feines Sieb geben und den Saft auffangen. Um auf die letzten Tropfen noch zu nutzen, kann man mit einem Löffel nachhelfen und das Gurkenpüree ausdrücken. 


Wasser und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend abkühlen lassen.

Das Zuckerwasser und den Gurkensaft in einer Flasche oder Karaffe mischen und mit Zitronensaft und Mineralwasser aufgießen. Ich kann hier leider keine Mengenangaben machen, weil ich das immer frei Schnauze mache, so wie es mir eben schmeckt. Aber ich nehme vom Zitronensaft ca. 1/4 - 1/3 der Menge der Gurken-Zuckerwasser-Mischung und gieße dann mit Mineralwasser auf. Probiert hier einfach ein bisschen aus. Das ist auf jeden Fall eines meiner absoluten Lieblingsgetränke.

Beste Grüße,
eure Christina

Sonntag, 22. November 2015

Mandelmilch selbstgemacht



Hallo zusammen,

ich experimentiere ja unheimlich gerne in der Küche und versuche gerne Sachen selbst zu machen, anstatt sie zu kaufen, wenn er Zeitaufwand gerechtfertigt ist. Diesmal habe ich mich an Mandelmilch versucht, da diese Bestandteil vieler toller Smoothie-Rezepte ist und ich ja zum Geburtstag einen Smoothie Maker bekommen habe. 


Bei Paleo360.com habe ich dann auch ein Rezept gefunden, das sehr einfach machbar klang. Einzige Hürde: Man braucht für das Abgießen der Milch ein Nusstuch - hab ich aber nicht. Also bei Amazon geschaut, was sowas denn kostet. 10 €?! Na ob sich diese Investition lohnt… Wie immer, wenn ich einen Rat brauche, hab ich also meine Mama angerufen, in der Hoffnung, dass sie zumindest ein Käsetuch besitzt. Fehlanzeige. Nachdem ich das Thema dann erstmal wieder auf Eis gelegt hatte, bin ich auf die Idee gekommen, doch mal nach Alternativen zu Nusstüchern zu googlen und siehe da, ich habe tatsächlich einen Blog gefunden, wo genau das Problem auch thematisiert wurde. Dort wurden als Alternative Mullwindeln für Babys vorgeschlagen, die es im Drogeriemarkt sehr günstig zu kaufen gibt (3 Stück für 4 €).

Somit konnte das Experiment Mandelmilch starten. Dafür 200 g Mandeln unter fließendem Wasser abspülen und für mindestens 12 Stunden - aber nicht länger als 18 Stunden - in 1 Liter gefiltertes Wasser einlegen. 


Anschließend das Wasser abgießen, die Mandeln nochmal abspülen und mit 1 Liter gefilterten Wasser in einen Standmixer oder eine Küchenmaschine geben und fein pürieren. Hier unbedingt auf das Fassungsvermögen eures Geräts achten, meine Küchenmaschine ist nämlich übergelaufen. Das nächste Mal muss ich das auf zwei Portionen aufteilen…



Die pürierte Masse dann in ein mit dem Tuch eurer Wahl ausgelegtes Sieb geben und die Milch in einer großen Schüssel auffangen. Die Nussreste im Tuch gut auspressen, so dass jeder Tropfen Flüssigkeit genutzt wird. Ergibt ca. 1 Liter und ist luftdicht verschlossen im Kühlschrank 3-4 Tage haltbar.


Was ich besonders toll finde, ist, dass man die Mandelreste nicht wegschmeißen muss, sondern zum Beispiel zum Backen verwenden kann. Dafür habe ich sie bei ca. 100°C Umluft im Ofen getrocknet.

Als nächste Projekte werde ich mir Kokos-, Reis- und Hafermilch vornehmen und euch natürlich gerne davon berichten.

Viele Grüße,
eure Christina

Mittwoch, 18. November 2015

Banane-Chia-Kuchen mit Vanille-Frosting



Hallo zusammen,

ich habe ja vor kurzem angefangen mit Chia-Samen zu experimentieren und habe daher schon seit einiger Zeit ein Kuchenrezept mit Chia-Samen auf meiner ToDo-Liste stehen. Am Wochenende hatte ich endlich mal wieder viel Zeit, um verschiedenste Dinge auszuprobieren, also habe ich endlich den Banane-Chia-Kuchen gebacken.


Zutaten für den Kuchen:
2 EL Butter
150 g Zucker (ich habe aber nur ca. 120 g genommen)
1 Ei
125 g fettarmer griechischer Joghurt (geht bestimmt auch normaler Joghurt)
1 TL Vanille-Extrakt (alternativ Vanillezucker)
2 reife Bananen
125 g Mehl (ich habe Weizen- und Dinkelmehl gemischt)
¼ TL Salz
½ TL Natron (alternativ Backpulver)
3 EL Chia-Samen

Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Butter und Zucker schaumig schlagen. Ei, Joghurt und Vanille unterrühren. Die zerdrückten Bananen hinzufügen und gut verrühren. Mehl, Salz, Natron und Chia-Samen hinzufügen und solange umrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

Auf ein gefettetes Backblech geben und glatt streichen. Die Teigmenge ist für eine Größe von 20 x 20 cm ausgelegt. Mein Backblech war ca. 40 x 20 cm. Dadurch wurde der Kuchen recht dünn, aber mit dem Frostig obendrauf, war das völlig ok. Das nächste Mal würde ich aber vielleicht die doppelte Menge machen.

Für 25 - 30 Minuten backen bis der Kuchen goldbraun ist. Komplett abkühlen lassen, bevor das Frosting aufgetragen wird.

Zutaten für das Frosting:
300 g Frischkäse
3 EL weiche Butter
80 - 100 g Puderzucker (je nach Geschmack)
1 TL Vanille-Extrakt
1 Prise Salz

Alle Zutaten solange verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Zwischendurch abschmecken und Zucker hinzufügen, bis die gewünschte Süße erreicht ist. Das Frosting mit einem Teigschaber oder einer Streichpalette auf den Kuchen auftragen.

Ich hab den Kuchen meinen Crossfit-Kollegen zum Training mitgebracht und er wurde von allen sehr gelobt. Nur unser Trainer mag leider keine Banane, also muss ich mir für das nächste Mal was Anderes ausdenken - am besten dann noch gluten- und laktosefrei, damit jeder davon essen kann. Challenge accepted. ;-)

Liebe Grüße,
eure Christina

Samstag, 14. November 2015

Spargel überbacken mit Tomaten und Spinat

Hallo zusammen,

ja ich weiß, es ist keine Spargelsaison mehr, aber heute gibt es trotzdem ein Rezept mit Spargel von mir. Den mag nämlich mein Mitbewohner nicht und da er heute nicht da war, ich aber dafür Besuch von einer Freundin bekommen habe, deren Freund wiederum auch keinen Spargel mag, und ich außerdem noch Spargel eingefroren hatte, gab es eben heute Spargel überbacken mit Tomaten und Spinat.

Das Rezept habe ich unverändert von Chefkoch übernommen und uns hat es sehr lecker geschmeckt.


Dazu gab es Baguette von meinem Lieblingsbäcker aus Frankreich, der immer bei uns auf dem Wochenmarkt seinen Stand aufschlägt.


Vor kurzem hat eine Freundin vom Crossfit mich von meinem Blog erzählen hören und gefragt, was ich da so poste und warum ich das denn mache. Also habe ich ihr von den Rezepten erzählt und wie schön ich es finde, wenn ich von euch höre, dass ihr dieses oder jenes ausprobiert habt und es euch geschmeckt hat. Insbesondere von den Hokkaido-Fladen habe ich ihr vorgeschwärmt.

Am nächsten Tag schreibt sie mir, sie habe gerade die Fladen gemacht und dass sie so super lecker geschmeckt haben. So gut, dass es sie ein paar Tage später dann direkt nochmal gab. :-D Immer wieder erreichen mich Fotos oder Nachrichten von euch mit Bildern und Feedback zu den Rezepten, die ihr ausprobiert habt. 

Ich selbst frage mich auch ab und zu, warum ich mir diese Arbeit eigentlich mache, denn verdienen tu ich daran ja nichts. Aber wenn dann von euch Feedback zu meinen Posts kommt und ich merke, dass ich euch damit inspiriere, dann macht mich das so glücklich, dass ich genau weiß, warum ich diesen Blog so gerne mit Leben fülle. <3

Von ganzem Herzen dankbar,
eure Christina

Dienstag, 3. November 2015

Scharfe Paprikacremesuppe

Hallo zusammen,

draußen wird es immer kälter und was gibt es da besseres, als eine tolle Suppe zu kochen, die von innen wärmt. Deswegen gibt es heute ohne viel Schnick Schnack und Erzählungen einfach nur eines meiner Lieblingsrezepte: Scharfe Paprikacremesuppe.


Zutaten für 4 Portionen:
3 rote Paprikaschoten (ca. 700g)
1 kleine gelbe Paprikaschote
1 EL Olivenöl
1 weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50 g Reis
150 ml trockener Weißwein
900 ml Gemüsebrühe
1/4 TL Salz
schwarzer Pfeffer
1 TL Paprikapulver, edelsüß
1 Prise Cayennepfeffer
2 EL Saure Sahne
1-2 TL Zitronensaft

Zunächst die Zwiebel würfeln, die Knoblauchzehe hacken und die Paprika in Würfel schneiden. 


Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig werden lassen. (Tipp: Wenn ihr Salz zur Zwiebel gebt, könnt ihr verhindern, dass diese braun wird.) Paprikastücke und Knoblauch hinzugeben und alles unter Rühren ca. 4 Minuten dünsten.


Den Reis in den Topf geben, kurz anbraten, dann Wein und Gemüsebrühe dazugießen und alles aufkochen. 


Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Cayennepfeffer würzen. Anschließend zugedeckt etwa 20 Minuten garen. Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Die saure Sahne unterrühren. Die Suppe mit Zitronensaft und Cayennepfeffer abschmecken. 


Guten Appetit,
wünscht eure Christina

Kürbistiramisu

Hallo zusammen,

es ist November - einer der tristesten Monate überhaupt. Wenn in diesem Monat nicht meine Mama Geburtstag hätte, könnte ich ihm wahrscheinlich überhaupt nichts abgewinnen. Vor allem nicht wenn er sich von seiner trüben, nebeligen Seite zeigt. ^^ Da mag ich den Oktober einfach viel lieber. Mal abgesehen davon, dass ich da Geburstag habe, ist das Wetter im goldenen Oktober einfach viel besser. Das hat er uns am Samstag ja eindeutig bewiesen. Wir hatten am Wochenende Besuch von Freunden aus Hannover und wollten unbedingt eine Runde Geocachen gehen. Passenderweise hat das Wetter nochmal alles gegeben, Sonnenschein pur. :-) Und der Cache war einfach der Hammer! Auf der Suche nach dem letzten in dieser Gegend lebenden Drachen sind wir durch die Wälder gezogen, in eine Höhle geklettert und haben letztendlich dem Drachen todesmutig gegenüber gestanden und konnten uns in das goldene Buch eintragen. Den Cache kann ich wirklich nur empfehlen: Dragonheart - Der Letzte seiner Art (GC1J52Y). War sogar schon mal Cache des Monats - zu Recht!

Aber mal zurück zum eigentlichen Thema dieses Eintrags: Dem Rezept für ein hammer leckeres Tiramisu mit Kürbis. Freunde von mir haben erzählt, dass sie vor kurzem zum Essen aus waren und dort ein Kürbistiramisu zum Nachtisch hatten. Das hat mich so sehr inspiriert, dass ich das direkt auch mal probieren wollte. Und ich muss sagen, das Ergebnis war der Hammer! Meine Freunde aus Hannover waren auch ganz begeistert.

Dabei ist das Rezept soooo einfach. Was ihr dazu braucht:

Zutaten für 6 Personen:
250 g Mascarpone
250 g Joghurt
200 g Hokkaido
100 g Puderzucker
1 P. Vanillezucker
2 P. Löffelbiskuits
125 ml Milch
Rum/Likör 43
Zimt
Kakao


Zunächst müsst ihr den Kürbis zu Mus verarbeiten. Den Hokkaido-Kürbis müsst ihr nicht schälen. Ich würde die Schale auf jeden Fall dran lassen, weil diese dem Tiramisu ein bisschen Biss verleiht, was einfach hervorragend passt. Den Kürbis würfeln und entweder mit Wasser solange kochen, bis er weich ist oder mit etwas Wasser in ein mikrowellen geeignetes Gefäß mit Deckel geben und dort ca. 10-15 Minuten garen. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer zu feinem Mus zerdrücken. Etwas Wasser oder Milch dazugeben, bis eine glatte Masse entsteht. Das Ganze abkühlen lassen.


Anschließend Mascarpone, Joghurt, Puder- und Vanillezucker u einer glatten Masse verrühren. Das Kürbismus und etwas Zimt dazugeben und unterrühren. 


In eine Form die Löffelbiskuits schichten und mit der Milch-Rum-Mischung (ich habe Likör 43 genommen, weil ich keinen Rum hatte) einpinseln, wenden und nochmal einpinseln. Ich persönlich mag es nicht, wenn die Löffelbiskuits komplett durchweicht sind. Wer das gerne mag, sollte diese komplett in die Milch eintauchen. Dann eine Schicht von der Mascarponecreme darauf geben, wieder eine Lage Löffelbiskuits daraufschichten und mit dem Milch-Rum-Gesmisch einpinseln. Dann wieder mit Creme bedecken und das ganze solange wiederholen, bis keine Creme mehr übrig ist. Die oberste Schicht sollte allerdings aus Creme bestehen. 


Das Tiramisu zum Durchziehen für 3-4 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver und Zimt bestreuen. 


Ein beeindruckendes und dabei so einfaches Dessert - der perfekte Abschluss für die Herbstsaison. Aus dem restlichen Kürbis könnt ihr ja dann einfach eines meiner vielen anderen Kürbisrezepte kochen. Oder einen leckeren Kürbis-Bacon-Auflauf. Dieses Rezept werde ich sicher auch bald noch mit euch teilen. :-D

Viele Grüße,
eure Christina