Donnerstag, 17. Dezember 2015

Wirsingstrudel mit Cranberry-Nuss-Kompott



Hallo zusammen,

eine gute Freundin von mir kocht genauso gerne wie ich und lässt mir immer ihre Rezepte zukommen, von denen sie glaubt, dass sie mir gefallen könnten. So auch das Rezept für einen Wirsingstrudel. Ich mag Wirsing ja total gerne und am liebsten in einer nicht pürierten Form. Strudel ist ja sowieso was ganz tolles, hab ich viel zu lange nicht mehr gemacht. Ich habe sogar den Teig selbst hergestellt. Wem das zu aufwändig ist, der kann natürlich auch fertigen kaufen. Aber an sich ist es wirklich nicht schwer, nur das Ausrollen kostet ein bisschen Kraft. Aber vielleicht habt ihr ja einen starken Mann im Haus, der euch unter die Arme greifen kann. Wenn nicht zählt das Motto - selbst ist die Frau. ;-)


Zutaten für den Strudelteig:
200 g Mehl
1 Ei
Salz
1 EL Sonnenblumenöl 
4 EL Wasser, lauwarm
oder 200 g Strudelteig aus dem Kühlregal

Für die Füllung:
750 g Wirsing
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300 g gekochte Kartoffeln
½ Bund Thymian
1 Bund glatte Petersilie
1 EL Butter plus 2 EL zum Bestreichen
125 g Blauschimmelkäse
1 Ei
125 g Schmand
4 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Für die Soße:
1 Schalotte
1 EL Butter
75 ml trockener Weißwein
300 g Sahne
1 Lorbeerblatt
100 g Blauschimmelkäse

Für das Cranberry-Nuss-Kompott:
30 g Haselnusskerne
1 EL Butter
125 ml Apfelsaft
2 EL Honig
175 g Cranberries
2 Zweige Thymian

Für den Strudelteig das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Das Ei hineingeben und eine Prise Salz sowie 1 EL Sonnenblumenöl hinzufügen. Den Teig am besten per Hand kneten. Dafür die Hände mit etwas Sonnenblumenöl einölen, damit der Teig nicht an den Händen klebt. Nach und nach nur so viel Wasser hinzufügen, bis ein relativ fester Teig entsteht (ich habe etwas mehr als 4 EL gebraucht). Den Teig von Hand ca. 15 Minuten kneten, bis er schön glänzt (da ich so ungeduldig bin, habe ich den Teig nur ca. 5 Minuten geknetet). Den Strudelteig zu einer Kugel formen und bei Zimmertemperatur mit einer Schüssel abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Strudelfüllung den Wirsing putzen, dabei den Strunk und die dicken Mittelrippen herausschneiden. Wirsing waschen, abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Kartoffeln pellen und in Würfel schneiden. Kräuter fein hacken.

In einem Topf 1 EL Butter schmelzen lassen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Wirsing dazu geben und 5 Minuten unter Rühren andünsten. Kartoffeln, Käse in Stückchen, Kräuter, Ei, Schmand und 2 EL Semmelbrösel unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss herzhaft abschmecken.


Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Übrige 2 EL Butter schmelzen. Strudelteig auf einem Geschirrtuch zu einem Rechteck von 40 x 50 cm ausbreiten. Mit der flüssigen Butter bestreichen und mit 2 EL Semmelbröseln bestreuen. 

Die Wirsingmasse mit etwas Abstand zum Rand auf den Teig geben. Dabei 1/3 des Teiges frei lassen. Den Strudel von der Längsseite her mit Hilfe des Geschirrtuchs aufrollen und auf das Blech legen. Mit der übrigen flüssigen Butter bestreichen und für 30 - 35 Minuten knusprig goldbraun backen. 





Inzwischen für die Soße die Schalotte schälen und fein würfeln. In einem kleinen Topf in der Butter glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Sahne und Lorbeerblatt dazugeben, aufkochen lassen. 5 Minuten einkochen lassen, dann Käse in Stückchen hinzufügen  und rühren bis er geschmolzen ist. Mit wenig Salz, reichlich Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Für das Kompott die Haselnüsse grob hacken. In der heißen Butter kurz goldbraun anrösten, dann Saft, Honig und Cranberries dazugeben und aufkochen. 2 - 3 Minuten kochen lassen, bis die Beeren weich sind. Thymianblätter abstreifen, unterrühren und vom Herd nehmen.


Zum Servieren Lorbeerblatt aus der Soße nehmen und die Soße erhitzen. Den Strudel aus dem Ofen nehmen und mit einem Sägemesser in Scheiben schneiden. Strudel auf Teller verteilen, mit der Soße umgießen und das Kompott dazu anrichten. Guten Appetit!

Viel Spaß beim Nachkochen,
wünscht eure Christina


Meine Lieblingsplätzchen - Teil 2



Hallo zusammen,

für alle unter euch, die am Wochenende nochmal backen wollen, kommt hier noch rechtzeitig Teil 2 meiner Lieblingsplätzchenrezepte.

In Teil 1 habe ich zusätzlich einige Tipps für euch zusammengetragen. Wer diesen Post verpasst hat, kann ihn hier nochmal aufrufen.
 

Chai-Kipferl

Für ca. 50 Stück:
70 ml Milch
4 Beutel Chai-Tee
100 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl
80 g Puderzucker
½ Vanilleschote
150 g kalte Butter

5 EL Puderzucker
1 TL Zimt
1 P. Vanillezucker

Milch in einem Topf erwärmen. Von der Platte ziehen und den Tee für ca. 30 Minuten in der Milch ziehen lassen. Teebeutel wieder entfernen und Chai-Milch abkühlen lassen.

Mandeln mit Mehl, Puderzucker und dem Mark der halben Vanilleschote vermischen. Eine kleine Mulde in die Mehlmischung drücken. Butter in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit der Chai-Milch hineingeben.

Alles zu einen glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig zu einer Kugel geformt und in Frischhaltefolie gewickelt für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Ofen auf 175°C (Umluft 160°C) vorheizen. Aus dem Teig kleine Kipferl formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Für ca. 10 - 12 Minuten backen. Nach dem Backen in einer Mischung aus Puderzucker, Zimt und Vanillezucker wenden.


Husarenkrapfen

Für ca. 50 Stück:
150 g weiche Butter
65 g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 Eigelbe
160 g Mehl
100 g Himbeergelee (oder eine andere Sorte)

Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eigelbe unterrühren. Das Mehl hinzufügen und alles schnell zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30  Min. kühl stellen.

Den Backofen auf 160°C (Umluft 140°C) vorheizen. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit einem Kochlöffel oder dem Finger kleine Mulden in die Kugeln drücken und diese mit dem Gelee füllen. Anschließend in 40 Min. goldbraun backen. 


Zimtsterne
  
Für ca. 50 Stück:
3 Eiweiß
1 Prise Salz
250 g Zucker
1 EL Zimt
350 g gemahlene Mandeln
1 TL Quittengelee (oder anderes Gelee)

Eiweiß mit Salz steif schlagen, Zucker unter ständigem Rühren nach und nach dazugeben und rühren, bis die Eiweißmasse fest ist und schön glänzt. Von der Eiweißmasse 5-6 EL als Glasur beiseite stellen.

Zimt, Mandeln und Quittengelee zu der Eiweißmasse geben und alles zu einem glatten Teig vermischen. Den Backofen auf 150°C (Umluft 130°C) vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Mandelteig zwischen Klarsichtfolie 4-5 mm dick ausrollen. Aus dem Teig Sterne ausstechen und auf das Backblech setzen. Dabei die Form zwischendurch immer wieder in Zucker tauchen, damit sie nicht am Teig festklebt. Die Glasur mit einem spitzen Messer auf die Sterne auftragen.

Die Zimtsterne für 15 Minuten im Ofen backen und anschließend abkühlen lassen.

Tipp: Der Teig kann auch schon am Vortag zubereitet und über Nacht kühl gestellt werden.


Pumpernickel

Für ca. 40 Stück:
250 g Mehl
50 g Stärke
100 g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 Eier
125 g Margarine
100 g gemahlene Haselnüsse
125 g Schokostreusel

Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Margarine unterrühren. Anschließend Mehl, Stärke und gemahlene Haselnüsse untermischen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss die Schokostreusel unterheben.

Den Backofen auf 170°C (Umluft 150°C) vorheizen.  Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Für 15 - 20 Min. goldbraun backen.




Ich wünsche euch einen gemütlichen 4. Advent und viel Freude beim Plätzchenbacken und -naschen. :-)

Viele adventliche Grüße,
eure Christina

Montag, 14. Dezember 2015

Meine Lieblingsplätzchen - Teil 1




Hallo zusammen,

heute gibt es ohne große Umschweife meine liebsten Plätzchenrezepte, nach denen ich ja schon von einigen Seiten gefragt worden bin. Viel Spaß beim Nachbacken. Doch zuerst habe ich noch ein paar allgemeine Tipps für euch.

Tipp 1: Ob eure Plätzchen fertig sind, könnt ihr daran erkennen, dass sie sich leicht vom Backpapier lösen lassen.

Tipp 2: Lest euch erst alle Rezepte durch und macht zuerst den Teig, der am längsten kühl gestellt werden muss. Teig könnt ihr ggf. auch schon am Abend vorher machen und über Nacht kühl stellen. Gerade bei klebrigen Teigen wie für Zimtsterne empfiehlt sich das.

Tipp 3: Backt die Plätzchen in der Reihenfolge nach ihrer Backtemperatur. Die mit den niedrigsten Temperaturen zuerst, denn so müsst ihr nicht warten, bis der Backofen heruntergekühlt ist.

Tipp 4: Nehmt die Plätzchen direkt nach dem Backen vom Blech. Lasst ihr sie auf dem heißen Blech auskühlen, kann es passieren, dass sie noch stark nachbräunen oder hart werden.

Tipp 5: Zu hart gewordene Plätzchen könnt ihr wieder weich kriegen, indem ihr einen halben Apfel mit in die Dose gebt und die Plätzchen für ca. 1 Woche durchziehen lasst. 


Für ca. 4 Bleche:
560 g Mehl
160 g Zucker
400 g Butter oder Margarine
200 g Haselnüsse, gemahlen oder Erdnüsse

100 g Zucker
4 Pkt. Vanillezucker

Mehl, Zucker, in kleine Stücke geschnittene Butter und die Nüsse zu einem Teig verkneten. 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend kleine Kipferl aus dem Teig rollen und auf ein Blech setzen.
Auf der zweiten Schiene von unten bei 175°C (Umluft 160°C) ca. 15 Min. goldgelb backen.

100 g Zucker und 4 P. Vanillezucker mischen, die frisch gebackenen Kipferl darin wenden und auskühlen lassen.





Für ca. 40 Stück:
1 Ei
200 g Mehl
¼ TL Backpulver
1 Prise Salz
120 g kalte Butter
3 P. Vanillezucker

50 g brauner Zucker
1 TL Zimt

Das Ei trennen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und auf die Arbeitsfläche häufen, in die Mitte eine Mulde drücken. Eigelb und Salz in die Mulde geben, am Rand die Butter in Flöckchen und den Vanillezucker verteilen. Alles gut durchhacken und rasch zu einem glatten Mürbeteig verkneten.

Den Teig zu einer Rolle (Durchmesser ca. 4 cm) formen, in Folie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Die Teigrolle in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit dem Eiweiß bepinseln und mit einer Mischung aus dem braunen Zucker und Zimt bestreuen. Auf der mittleren Schiene in 8 - 10 Min. goldgelb backen.


Für ca. 30 Stück:
30 g kandierten Ingwer
½ Bio-Orange
100 g weiche Butter
3 EL Zucker
1 P. Vanillezucker
120 g Mehl
20 g Speisestärke
1 Prise Salz

150 g Zartbitter-Kuvertüre

Kandierten Ingwer, bis auf 10 g für die Deko, sehr fein hacken. Orange heiß abspülen, trocken tupfen und ½ TL Schale fein abreiben. 1 EL Orangensaft auspressen.

Butter, Zucker, Vanillezucker und Orangensaft mit dem Handmixer cremig rühren. Gehackten Ingwer und die Orangenschale unterrühren.

Mehl, Stärke und Salz sieben und unter die Buttermischung kneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle (ca. 4 cm Durchmesser) formen und in Frischhaltefolie wickeln. Für 2 Stunden kühl stellen.

Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Teigrolle am besten mit einem Messer mit Wellenschliff in 5 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In 8 - 10 Min. goldgelb backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Restlichen Ingwer in dünne Scheiben schneiden. Die Schokolade hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Die kalten Plätzchen zur Hälfte in die Schokolade tauchen und zum Trocknen auf ein Backpapier setzen. Die Ingwerscheiben auf die noch flüssige Schokolade legen.



Für ca. 35 Stück:
125 g Dinkelmehl (Type 630)
1 Msp. Backpulver
1 TL Lebkuchengewürz
Salz
1 Ei (Kl. M)
90 g Zucker
25 g kalte Butter
75 g getrocknete Feigen
75 g ganze Mandeln

Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und 1 Prise Salz mischen und als Häufchen auf die Arbeitsfläche geben. In die Mitte eine Mulde drücken, Ei und Zucker hineingeben. Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Den Teig mit einem großen Messer oder einer Palette durchhacken, bis Streusel entstehen, dann mit den Händen rasch zu einer glatten Teigkugel formen.

Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Feigen in kleine Würfel schneiden. Mit Mandeln unter den Teig kneten. Aus dem Teig 3 Rollen à ca. 3 cm Durchmesser formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Auf der mittleren Schiene ca. 25 bis 30 Minuten goldgelb backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Die Rollen mit einem scharfen Messer (evtl. Brotmesser) in 1 cm breite Scheiben schneiden. Scheiben mit einer Schnittseite auf das Blech legen. Auf der mittleren Schiene weitere ca. 15 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tipp: In einer Blechdose gelagert halten sich die Feigen-Cantuccini ca. 4 Wochen.



So das war Teil 1. Freut euch schon mal auf die Fortsetzung... :-)

Liebe Grüße,
eure Christina

Sonntag, 6. Dezember 2015

Meine Weihnachtsdekoration

Hallo zusammen,

ich liebe es ja - wie ihr mittlerweile wisst - auf Pinterest zu stöbern und mich von den Ideen dort inspirieren zu lassen. Und das nicht nur im Bereich Kochen und Backen sondern auch bei Dekoideen. Im Sommer habe ich einen Pin gefunden, den ich unbedingt nachbasteln wollte Schon im Septemberurlaub bei meinen Eltern habe ich den ersten Teil meiner Deko gebastelt und konnte es überhaupt nicht mehr erwarten meinen Baum endlich aufhängen zu können. Ach Advent und Weihnachten sind einfach die allerschönste Zeit im Jahr.


Auch eine Idee für einen etwas unkonventionelleren Adventskranz habe ich dort gefunden. Dieses Jahr habe ich meine Kerzen mit Moos in Cappuccino- und Kaffeetassen arrangiert.


Außerdem habe ich auch eine tolle Verwendung für einen alten Schlitten gefunden, den ich ganz günstig in den Kleinanzeigen gefunden habe.


Und weil die Aussicht aus unserem Küchenfenster nicht wirklich schön ist, habe ich mir auch hierfür etwas einfallen lassen.


Als letztes habe ich gestern Abend aus Tannenzapfen und viiiiel Heißkleber noch einen Kranz für unsere Küchentür bebastelt. Jetzt ist die Weihnachtsdeko perfekt und ich freu mich jeden Tag total aufs Nachhauskommen.


Viele liebe Adventsgrüße und einen tollen Nikolaustag,
eure Christina

PS: Ihr findet mich jetzt auch auf Instagram. Sucht einfach mal nach #biestlicious

Die perfekten Burgerbrötchen

Hallo zusammen,

Wenn ich Geburtstag feiere, dann richtig. Dann stehe ich auch gerne den ganzen Tag in der Küche, um meine Gäste abends mit einem leckeren Essen zu verzaubern. Und genau so hat es sich vor kurzem auch wieder zugetragen. Und der Reaktion der Gäste zufolge hat es sich total gelohnt. Es gab Burger und am Ende der Feier war bis auf den letzten Bissen alles verputzt.

Natürlich war alles selbstgemacht - sogar die Burgerbrötchen. Dafür habe ich vorher mal wieder ein bisschen Pinterest durchstöbert und bin auf das Rezept für die angeblich perfekten Burger Buns gestoßen. Das klingt doch genau nach dem, was ich suche, hab ich mir gedacht und das Rezept ausprobiert. Und die Brötchen waren wirklich super. Der Teig ist toll aufgegangen und die fertigen Brötchen waren schön fluffig, sind aber dennoch nicht auseinander gefallen, wie die aus dem Supermarkt das immer tun, wenn man ein bisschen zu fest zupackt. 


Da Freunde von mir zurzeit kein normales Weizenmehl essen, habe ich bei einer Portion Teig einfach Weizenvollkornmehl genommen. Dadurch waren die Brötchen etwas schwerer und sind nicht so schön hoch gegangen. Lecker waren sie wohl trotzdem. Ich habe zumindest keines davon abbekommen. ;-) Beim nächsten Mal muss ich hier mal mit etwas weniger Mehl experimentieren, damit der Teig nicht so schwer wird und besser aufgeht.

Als Belag gab es natürlich Fleisch, Bacon, Zwiebeln, Käse, Salat, Tomaten und Gurken. Aber weil ich auch ein paar ausgefallene Sachen anbieten wollte habe ich noch Guacamole, Ziegenkäse mit Feigensauce, Champignons und in Bacon gewickelte Ananas vom Grill dazu gereicht. Nicht jeder hat sich da ran getraut, aber denen, die es versucht haben, hat es sehr gut geschmeckt.

Rezept für 11 Burgerbrötchen:
1 Würfel frische (!) Hefe
35 g Zucker
4 EL Milch
200 ml warmes Wasser
500 g Weizenmehl Typ 550 (nicht das normale 405er Mehl!)
8 g Salz
80 g weiche oder geschmolzene Butter
1 Ei

zusätzlich:
1 Ei
2 EL Milch
2 EL Wasser
Sesam (hab ich weggelassen)

Zuerst gibt man das warme Wasser und die Milch in eine Schüssel, mischt den Zucker unter und bröselt den Hefewürfel hinein. Hier ist es wichtig, dass man wirklich frische Hefe nimmt. Trockenhefe geht einfach nicht so gut auf und die Buns werden nachher nicht so schön fluffig. Das Ganze lässt man jetzt 5 Minuten stehen.

Anschließend gibt man die restlichen Zutaten hinzu: Mehl, Salz, ein Ei und die weiche (oder flüssige) Butter und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig.

Den Teig lässt man jetzt abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen. Nach dieser Stunde formt man aus dem Teig die Buns. Ich habe 80-90 Gramm Teig pro Brötchen genommen. Die Teigmenge reichte bei mir für 11 Hamburgerbrötchen. Aus dem Teig formt man mit etwas Mehl an den Händen runde Kugeln, die dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backbleck platt gedrückt werden. Die Teiglinge nun nochmal eine Stunde gehen lassen.

Anschließend bestreicht man die Teiglinge mit dem mit Wasser und Milch verquirlten Ei und bestreut sie mit Sesam. Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 16 - 20 Minuten im Ofen backen bis sie schön goldbraun sind.

Danke an BBQ Pit für dieses tolle Rezept. Habe vorhin auf seiner Seite einen Birne-Gorgonzola-Burger entdeckt. Das sieht wirklich auch total verführerisch aus und muss unbedingt mal ausprobiert werden!


Wenn ihr das nächste Mal Burger machen wollt, nehmt euch die Zeit und macht die Brötchen selbst. Es lohnt sich wirklich!

Viele Grüße,
eure Christina

Dienstag, 1. Dezember 2015

Selleriesuppe mit karamellisierten Birnen und Speck

Hallo zusammen,

es kommt ja wirklich nicht oft vor, dass ich meinen Sportkurs schwänze, aber letzten Donnerstag war ich einfach so platt vom vielen unterwegs sein, dass ich mir mal einen Abend daheim gegönnt habe. Diesen habe ich dann natürlich genutzt, um mal wieder ein neues Rezept auszuprobieren: Selleriesuppe mit karamellisierten Birnen und Speck.



Weil ich aber wusste, dass mein Mitbewohner Tom auch daheim sein wird und alleine essen ja langweilig ist, war ich mir bei meiner Wahl nicht so sicher und hab mal vorsichtig angefragt, wie er denn zu Selleriesuppe steht. "Wenn das nicht nur nach Sellerie schmeckt, wieso nicht.", war die Antwort. Darauf habe ich entgegnet: "Es kommen auch Schinkenwürfel rein." Damit hatte ich das Go für die Suppe. Die karamellisierten Birnen habe ich mich da noch nicht ins Spiel zu bringen gewagt. :-D


Fazit: Die Suppe schmeckt tatsächlich nicht übermäßig intensiv nach Sellerie und in Kombination mit den Birnen und dem Speck ist sie einfach ein Gedicht. Die müsst ihr UNBEDINGT mal ausprobieren! Und wenn Tom sagt, es schmeckt, heißt das was. :-)

Das Rezept habe ich wieder mal bei Pinterest entdeckt und nur ganz leicht abgewandelt. Viel Spaß beim Nachkochen der Selleriesuppe.

Zutaten
2 EL Butter
1 EL Pflanzenöl
1 Lauch 
1 Knollensellerie (ca. 700 g)
600 ml Gemüsebrühe
125 ml Sahne
  100 g gewürfelter durchwachsener Speck
1 EL Butter
1 TL Zucker
jeweils 1/4 TL Zimt und geriebener frischer Ingwer
  2 Birnen
2 EL Petersilie


1. Den Knollensellerie schälen und in Stücke zerkleinern. Den Lauch waschen und den weißen Teil in Ringe schneiden.

2. Die Hälfte der Butter mit dem Öl in einem Topf zerlassen: Den Lauch darin bei niedriger Hitze anschwitzen, bis er weich ist. Den Sellerie dazugeben. Die Hühnerbrühe zugeben und 30-40 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist. Den Speck in einer Pfanne kross braten und beiseite stellen.

3. Birnen schälen, entkernen und in Würfel zerkleinern (ca. 0,5 cm). Den Rest der Butter in einer Pfanne zerlassen. Zucker, Ingwer und Zimt bei niedriger Hitze hineingeben und verrühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Die Birnenwürfel hineingeben und unter Rühren bei niedriger Hitze ca. 5 Min braten, bis sie weich, aber noch bissfest sind. Speck dazugeben und warm stellen.

4. Für die Suppe das Gemüse mit der Brühe pürieren. Sahne hinzugeben und nochmal aufkochen, bei Bedarf noch Wasser dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die Suppe in vorgewärmten Tellern mit der Birne-Speck-Mischung und Petersilie servieren.

Liebe Grüße,
eure Christina