Donnerstag, 29. Dezember 2016

Gnocchi - Auflauf mit Hackfleischsauce

Hallo zusammen,

heute teile ich mit euch eines meiner absoluten Lieblingsrezepte. Mit meinen Mädels brunche ich ein- zweimal im Jahr und vor ein paar Jahren, hatte ich als Mittagessensteil des Brunchs diesen Gnocchiauflauf zubereitet. Da aber Brunchen bei uns jedes Mal total ausartet, auch wenn wir uns immer vornehmen, dass jeder nur eine Sache und nicht viel zu viel davon mitbringt, war der Auflauf fertig und wir hatten alle eigentlich gar keinen Hunger mehr. Aber da der Auflauf einfach zu lecker ist und eine Freundin von mir total auf Gnocchi steht, kam er doch noch ganz gut weg. Es war einfach zu lustig, wie sie sich immer wieder selbst erwischt hat, wie sie doch noch ein paar Gnocchi direkt aus der Form genascht hat... :-D


Zutaten:

2 Zwiebel(n)
500 g Hackfleisch, gemischt
600 g Gnocchi
8 Tomaten
200 g Käse, gerieben
1 Zehe Knoblauch
2 EL Tomatenmark
100 ml Milch
2 EL saure Sahne
Pfeffer, Salz
Kräuter der Provence, Basilikum, Oregano 

Zwiebeln schneiden und glasig dünsten. Hackfleisch und etwas Salz und Pfeffer zugeben. Sobald das Hackfleisch durchgebraten ist, die Tomaten, Tomatenmark, die geriebene Knoblauchzehe, saure Sahne und die Milch hinzufügen. Anschließend mit Oregano, Kräutern der Provence, Pfeffer und Basilikum abschmecken. Bei kleiner Hitze ein paar Minuten durchziehen lassen.

Gnocchi in der Auflaufform verteilen und die Bolognese-Sauce darüber geben. Käse darüber streuen und in den vorgeheizten Ofen schieben. Bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 25-30 Min. backen.


Geht schnell, ist verdammt lecker und auch Gäste kann man damit immer wieder begeistern. :-)

Viele Grüße,
eure Christina
 

Kräuter-Zupfbrot in der Springform

Hallo zusammen,

jetzt habe ich mich tatsächlich seit Ende September nicht mehr zu Wort gemeldet. Ich hab ja schon fast ein schlechtes Gewissen, dass ich euch so lange vernachlässigt habe. Immer wieder habe ich versucht, mich aufzuraffen und mal wieder was zu schreiben, aber irgendwie bin ich überhaupt nicht dazu gekommen. Jetzt kurz vor dem Jahreswechsel möchte ich euch gerne nochmal ein tolles Rezept präsentieren.


Wer noch eine Idee braucht, was er zur Silvesterparty mitbringen könnte, für den habe ich was: Zupfbrot. Das ist ja im Sommer einer der Trends gewesen und ich habe mir echt lange gedacht, das müsste ich mal ausprobieren. Als wir dann im August den Geburtstag von meinem Bruder gefeiert und gegrillt haben, habe ich endlich mal ein Kräuter-Zupfbrot gebacken und das kam super gut an. Das Rezept habe ich von Chefkoch und war wie immer sehr zufrieden.

Zutaten:

750 g Mehl
400 ml Wasser, lauwarm
1 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
1 EL Salz
5 EL Öl
125 g Kräuterbutter, weich

Die Hefe zerbröseln und im lauwarmen Wasser auflösen. Alle Zutaten (außer der Kräuterbutter) zu einem Teig verkneten.

Den Teig auf der Arbeitsfläche ausrollen. Die Kräuterbutter auf dem Teig verstreichen. Den Teig erst in Streifen schneiden, dann in Rechtecke. Die Rechtecke falten, sodass sie etwa wie ein M aussehen, und kreisförmig in die Springform (26 cm) stellen.


In der Springform 1 Std. gehen lassen. Dann bei 200°C im vorgeheizten Backofen (Umluft) 30 - 45 Min. backen. 

Man kann die Füllung natürlich beliebig variieren. Statt Kräuterbutter könnt ihr auch normale Butter, Schinkenwürfel, Zwiebeln, getrocknete Tomaten, etc. auf den Teig streichen.


Jetzt bleibt mir nur noch euch einen guten Beschluss und einen klasse Start ins neue Jahr zu wünschen. Danke für eure Treue und für das Ausprobieren meiner Rezepte. Ich hoffe, ich komme 2017 dazu wieder mehr zu posten.


Update: Die Hälfte des Teiges reicht perfekt für eine 18er Springform und ca. 4-6 Personen als Beilage zum Grillen. 

Freitag, 30. September 2016

Spinat-Gnocchi-Eintopf mit Merguez

Hallo ihr Lieben,

letztes Wochenende war endlich mal wieder ein Wochenende ganz ohne Termine und somit mit viel Zeit für mich. Das habe ich gleich mal genutzt, um Dinge zu erledigen, die schon ewig liegen geblieben - wie mein Blog. Erst gestern hat mich eine Freundin gefragt, ob ich den eigentlich noch habe, weil sie schon so lange keinen Post bei Facebook mehr von mir gesehen hat. Ein deutliches Zeichen für mich, dass ich euch in letzter Zeit wirklich zu sehr vernachlässigt habe. Ich könnte jetzt Besserung geloben und sagen, ich werde in nächster Zeit wieder regelmäßiger posten. Aber ich will keine Versprechen geben, von denen ich nicht weiß, ob ich sie halten kann, deswegen sage ich einfach nur, ich werde mein Bestes geben!

Es ist ja nicht so, dass ich gar nicht zum Kochen komme. Ein paar Fotos, zu denen ich nur noch das Rezept eintippen muss, habe ich noch in petto. Aber daran scheitert es häufig leider am Ende. Denn wenn man eh schon den ganzen Tag am Laptop sitzt und irgendwelche Auswertungen erstellt oder Mails und Konzepte schreibt, ist die Lust, die freien Stunden am Abend auch noch am Laptop zu verbringen, leider echt gering. Aber wie gesagt, letztes Wochenende hatte ich mal wieder Zeit dafür und teile deswegen ein sehr leckeres, aber auch gehaltvolles Gericht mit euch, das Tom und ich schon im Juli (!) gekocht haben.



Zutaten für 4 Portionen: 
200 g junger Blattspinat
2 Zwiebeln
400 g Merguez
1 Glas Röstpaprika oder normale Paprika
1 EL Olivenöl
1 Glas Geflügelfond
1 Packung Gnocchi (500 g)
200 g Schlagsahne
Salz, Pfeffer

Spinat putzen und waschen, gut abtropfen lassen und grob hacken. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Würste in Scheiben schneiden. Paprika abtropfen lassen und würfeln.

Öl in einem Topf erhitzen. Wurst darin 5 Minuten anbraten. Zwiebeln zugeben und ca. 3 Minuten mitraten. Mit Fond und 600 ml Wasser ablöschen und aufkochen. Paprika, Gnocchi und Sahne einrühren, wieder aufkochen und bei kleiner Hitze 5 Minuten köcheln lassen.

Ca. 2 Minuten vor Garzeitende der Gnocchi den Spinat unterrühren und im Topf zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten.


Tipp: Falls ihr mal aus Versehen eure Suppe versalzt, könnt ihr einfach einen Beutel Reis mitkochen und vor dem Servieren entfernen. So wird das Salz aufgenommen und eure Suppe wieder genießbar. 😃

Gutes Gelingen und guten Hunger wünscht


eure Christina

Donnerstag, 22. September 2016

Vanillelikör

Hallo,

heute gibt es endlich mal wieder was Neues von mir. Und endlich mal wieder ein Rezept für einen Likör - heute Vanillelikör. Den habe ich März schon mal gemacht, als wir ins Kühtai zum Junggesellinnenabschied für eine Freundin von mir gefahren sind. Damals habe ich aber in all der Aufregung total vergessen ein Foto für den Blog zu machen. Da hat es sich gut getroffen, dass vor kurzem eine andere Freundin von mir Geburtstag hatte und wir uns dieses Jahr mal nichts Großes schenken wollten. Stattdessen hab ich ihr eine Flasche von dem Vanillelikör gemacht. Der kam wirklich gut an und ich möchte euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.


Ihr braucht (für ca. 0,7 Liter):
400 ml Sahne
300 g weiße Schokolade
1 Vanilleschote
100 ml Milch
75 g Puderzucker
200 ml Chantré oder anderen Alkohol

Die Vanilleschote auskratzen, das Mark mit der Sahne und der Milch richtig heiß werden lassen. Den Puderzucker mit einem Schneebesen einrühren. Die weiße Schokolade in Stückchen gebrochen dazu geben. Diese schön verrühren, bis sie komplett aufgelöst ist.
Am Schluss den Alkohol dazugeben und nochmal richtig heiß werden lassen.
Den Likör heiß in Flaschen abfüllen und direkt den Deckel draufschrauben.
Die Flasche und den Deckel habe ich mit kochendem Wasser gesäubert.
Wenn der Likör abgekühlt ist, in den Kühlschrank stellen. Er sollte sich ohne Probleme 3 Wochen darin halten!





Leider habe ich selbst noch nicht ausprobieren können, wie lange der Likör sich wirklich hält, weil er immer direkt getrunken wurde. :D Falls ihr irgendwann mal Erfahrungen damit macht, wie lange man den Likör aufheben kann, gebt mir gerne Bescheid.

Viele Grüße,


Eure Christina

Mittwoch, 17. August 2016

Bananenmuffins mit Schokolade

Hey Leute,

jetzt sind schon wieder über zwei Wochen ins Land gegangen, seit ich das letzte Mal was gepostet hab. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, wenn man viel zu tun hat und ständig unterwegs ist. Diese Woche habe ich Urlaub und verbringe meine Zeit in einem kleinen Dorf nördlich von Kassel, wo ich an einem Gruppendynamikseminar teilnehme. Gerade habe ich Mittagspause, sitze im Liegestuhl in der Sonne und nutze die Zeit, endlich das Rezept für die leckeren Bananenmuffins online zu stellen, die ich neulich für meine Projektkollegen in Leipzig gebacken habe.



Zutaten für 24 Muffins:
3 Bananen
150 g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 Eier 
150 g Margarine
400 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
125 ml Milch
150 g Schokolade (z.B. Schokotropfen oder gehackt)

Zubereitung:
Die Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Anschließend die zerdrückten Bananen zugeben und unterrühren. Den Teig in vorbereitete Muffinförmchen füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 20-25 Minuten backen.


Die Muffins sind total lecker und saftig. Ich kann mir auch gut vorstellen, sie mit Schokoladenkuvertüre zu überziehen. Vor allem um überreife Bananen, die ich nicht so wirklich gerne esse, loszuwerden, sind die Muffins perfekt.

Liebe Grüße aus der Sonne,
eure Christina

Sonntag, 31. Juli 2016

Paprika-Auberginen-Creme

Hey Leute,

Ihr wundert euch sicher, dass ich in den letzten Wochen keine neuen Rezepte online gestellt habe. Ich bin selbst ein bisschen erschrocken, wie lange mein letzter Post schon her ist. Grund ist der, dass es in letzter Zeit bei mir im Job richtig gut läuft. Ich bin in einem neuen Projekt und deswegen unter der Woche hauptsächlich in Leipzig. Da ich dort natürlich keine Küche habe, komme ich kaum noch zum Backen oder Kochen und wenn ich dann mal wieder in der Küche stehe, passiert es mir oft, dass ich nicht dran denke, Fotos zu machen... ^^


So ging es mir auch mit dieser Paprika-Auberginen-Creme, die ich vor zwei Wochen schon mal zum Grillen gemacht hatte. Dann war aber der Grill heiß und die Creme so schnell weggefuttert, dass ich keine Chance mehr hatte, ein schönes Bild zu machen. Da traf es sich gut, dass wir gestern gepicknickt haben und ich somit die Chance hatte, die Creme einfach nochmal zu machen. Einer meiner Freunde meinte auch gleich: "Wow, die ist so lecker, die musst du in deinen Blog stellen." Gesagt, getan. Hier kommt das Rezept.

Zutaten:
1 große Aubergine
1 rote Paprika
2-3 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl 
1 TL Honig
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
Zubereitung:
  1. Ofen auf 180°C vorheizen. Backblech herausnehmen und mit Backpapier auslegen.
  2. Aubergine und Paprika waschen und in grobe Stücke schneiden. In einer Schüssel mit dem Olivenöl vermengen, so dass das Gemüse einheitlich bedeckt ist. Auf dem Backblech verteilen. Knoblauchzehen (noch in der Schale) ebenfalls auf das Backblech legen.
  3. Backblech für 30 Minuten in den Ofen geben. Nach 15 Minuten das Gemüse einmal wenden.
  4. Wenn das Gemüse angebräunt und weich ist, aus dem Ofen nehmen und in einer Schüssel (für Verwendung des Stabmixers) oder der Küchenmaschine platzieren. Knoblauch schälen und ebenfalls zum Gemüse geben. Mit Honig, Salz und Pfeffer würzen.
  5. Solange pürieren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Warm essen oder im Kühlschrank aufbewahren und später kalt servieren.

Schmeckt super zu Gegrilltem oder einfach nur aufs Brot. 

Viel Spaß beim Nachkochen.
Eure Christina

Freitag, 17. Juni 2016

Spargel aus dem Backofen

Hallo zusammen,

ich glaube letztes oder vorletztes Jahr war es, dass mir eine Freundin von Spargel aus dem Backofen vorgeschwärmt hat. „Wenn du den mal so gegessen hast, wirst du Spargel nie wieder anders machen“, hat sie gesagt. Und sie hatte verdammt recht. Seit ich das einmal so gemacht habe, hab ich den Spargel eigentlich nie wieder im Wasser gekocht.

Vor kurzem hab ich Besuch von Freunden zum Essen gehabt und da die Spargelsaison sich ja so langsam dem Ende neigt, gab es natürlich Spargel aus dem Backofen. Und auch mein Besuch hat mir bestätigt, dass sie noch nie so guten Spargel gegessen haben. Deswegen möchte ich euch das Rezept nicht länger vorenthalten. Ob als Beilage oder als Hauptgericht, der Spargel ist wirklich lecker - ohne Sauce Hollandaise. 


Ihr braucht:
Spargel
Alufolie
Weiche Butter
Braunen Zucker
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Eine Stück Albfolie (gut 1,5 mal so lang wie der Spargel) mit Butter bestreichen. Den Spargel darauf legen und mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker nach Gefühl bestreuen. Anschließend das Päckchen gut verschließen und auf einem Backblech in den Ofen schieben.


Da der Zucker karamellisiert und aus der Folie laufen kann, würde ich euch nicht empfehlen, das Päckchen einfach auf den Rost zu legen.

Nach ca. 45 Minuten sollte der Spargel butterweich sein. 


Wie gesagt, ich liebe den Spargel so und kann auf alle Beilagen oder Soßen verzichten. Bin gespannt, ob euch diese Art der Zubereitung genauso begeistert wie mich! :-)

Viel Spaß beim Ausprobieren,
wünscht eure Christina

Samstag, 4. Juni 2016

Lachs im Bacon-Mantel

Hallo zusammen,

heute hab ich ein sehr einfaches, aber dafür umso genialeres Rezept für euch. Eine Idee, auf die man nicht so ohne weiteres kommen würde: Lachs im Bacon-Mantel. Das klingt jetzt vielleicht erstmal etwas befremdlich oder dekadent, aber urteilt nicht voreilig, ohne es probiert zu haben. :-)


Ihr braucht:
2 Lachsfilets
1 Packung Bacon

Den Lachs könnt ihr noch ein bisschen mit Zitronensaft würzen, dann umwickelt ihr in mit ca. 4 Scheiben Bacon, so dass er vollständig eingepackt ist. Anschließend die Lachspäckchen in der heißen Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten. Nach ca. 10 Minuten sollte der Lachs durchgegart sein.


Als Beilage dazu passt Salat oder Gemüse und Baguette. Natürlich könnt ihr hier beliebig variieren. Ich hoffe, das diesmal sehr kurze Rezept inspiriert und schmeckt euch.

Viele Grüße,
eure Christina

Donnerstag, 5. Mai 2016

Carrot Taco Shells

Hallo zusammen,

letzten Sonntag hab ich was unglaublich leckeres ausprobiert: Carrot Taco Shells. Wieder mal ein geniales Low Carb Gericht, dass an das Original absolut heran reicht. Da ich von meiner guten Freundin Nici schon nach dem Rezept gefragt worden bin, kommt es hier ohne Umschweife. Ich wünsche dir und allen anderen ganz viel Spaß beim Ausprobieren. :)


Zutaten für 2 Personen:
200 g Karotten
1/2 Tasse Leitungswasser zum Kochen
75 g geriebener Käse (Edamer, Mozarella oder Cheddar)
2 Eier
3 EL Mehl (falls ihr habt: Hafermehl)
Salz, Pfeffer 

Zubereitung:
Die Karotten schälen, raspeln und in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben. Mit dem Wasser bedecken und für 5 Minuten in der Mikrowelle garen. Die Karotten anschließend auf einem Küchentuch abtropfen lassen und in einem sauberen, saugfähigen Papier oder Handtuch trocken quetschen. Wenn die Karotten zu feucht sind, härten die Tacos nach dem Backen nicht aus.

Die Karotten in eine Schüssel geben und mit dem geriebenen Käse, Eiern, Mehl, Salz und Pfeffer vermengen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Karottenmasse portionsweise zu Kugeln formen (z.B. mit einem Eisportionierer) und anschließend flach drücken.


Bei 200 °C für 15 Minuten backen oder solange bis die Seiten knusprig sind. Die Tacos anschließend vorsichtig vom Backpapier entfernen, indem ihr sie mit dem Finger anhebt. Ihr könnt sie zum Trocknen auch auf eine Flasche platzieren, um eine Taco-ähnliche Form zu erhalten und zu verhindern, dass sie nach dem Auskühlen brechen. Ich habe dazu den Flaschenhals von 0,33L Bierflaschen verwendet.


Mit der Füllung eurer Wahl füllen. Bei mir gab es: Salat, Cocktailtomaten, Avocado, Käse, BBQ-Soße, Frischkäse und Hähnchenfilet. 

Es war wirklich ein absolutes Deluxe-Essen und sogar aufgewärmt hat es zwei Tage später noch geschmeckt. Und das obwohl ich spontan einen Ersatz für die zwei Eier finden musste, denn die sind beim Frühstück drauf gegangen, weil ich überhaupt nicht mehr dran gedacht hatte, dass die für die Tacos eingeplant waren. 
Wie ich ins Rezept schaue und "2 Eier" lese, hab ich gedacht, ich spinne. Ja was nun?! Ich hab getan, was jeder tun würde und erstmal gegoogelt. Dank der zahlreichen Blogs und Beiträge für Veganer wurde ich fündig und hab die Eier durch gemahlene Leinsamen ersetzt, die ich in Wasser habe quellen lassen. Hat trotzdem gut geklebt und ich hab den Leinsamen auch nicht raus geschmeckt. Aber trotzdem werde ich über kurz oder lang nochmal das Originalrezept zubereiten, um einen Vergleich zu haben.


Bis dahin folgen aber sicher noch einige andere geniale Rezepte, z.B. für leckere Apfel Burger... Seid gespannt und genießt das lange Wochenende! :)

Liebe Grüße,
eure Christina

Apfel-Burger


Hallo zusammen,

am Wochenende ist bei mir ja immer Experimentieren angesagt, wenn ich mal nicht unterwegs bin. Und am letzten Wochenende hab ich endlich mal wieder die Zeit gefunden, ein Rezept auszuprobieren, das schon seit Januar (!) auf meiner Will-ich-unbedingt-mal-ausprobieren-Liste steht. Es handelt sich mal wieder um ein Paleo-Rezept aus dem Blog Paleo360. Und da ich mir in letzter Zeit mit dem Verzicht auf Kohlenhydrate sehr schwer getan habe, dachte ich, so ein leckeres Rezept erleichtert mir den Verzicht bestimmt.

Genau so war es dann auch. Ich hab das Brötchen überhaupt nicht vermisst. Die Kombination aus Rindfleisch, Guacamole, Käse (ich weiß, dass das nun nicht mehr Paleo-konform ist, aber ich mag Käse einfach zu gerne), Apfel und Zwiebeln war einfach genial und kommt auf jeden Fall mal wieder auf den Tisch. Und das beste an der Sache: Für Kohlenhydrate-Fans einfach Brötchen kaufen und schon kann man ohne großen Mehraufwand oder Frust zusammen essen. Ihr könnt als Belag für euren Burger natürlich hernehmen, wonach euch der Sinn steht. Aber aus meiner Erfahrung kann ich euch sagen, je höher euer Burger wird, desto mehr sieht der Teller beim Essen nach Schlachtfeld aus. Aber egal, Hauptsache es schmeckt. :D


Zutaten für 2 Personen:
3 Äpfel
300 g Hackfleisch (Rind)
1 kleine Zwiebel
1 Prise(n) Salz und Pfeffer
1 Prise(n) Chili
2 EL Kokosöl
Belag nach Belieben, z.B. Salatblätter, Guacamole, Käse, Zwiebeln, Tomaten, Gurke, ...

Zubereitung:
Zwiebel abziehen und hacken, mit dem Hackfleisch verkneten und mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Daraus vier Burger-Patties formen.

Äpfel waschen. 8 etwa 2 cm hohe Scheiben schneiden. Kerngehäuse rund aus den Scheiben herausschneiden.
Tipp: Wer einen Kerngehäuse-Entferner hat, kann das Kerngehäuse natürlich auch schon vor dem in Scheiben schneiden entfernen.

Burger-Patties in Kokosöl beidseitig ausbraten - pro Seite etwa 3 Minuten.
Apfelscheiben in Kokosöl ebenfalls beidseitig ausbraten - pro Seite etwa 2 Minuten, so dass sie schon leicht weich sind.


Burger bauen: Eine Scheibe Apfel, dann ein Hackfleischbällchen, darauf eine Scheibe Käse, ein bisschen Guacamole und gedünstete Zwiebeln schichten. Den Abschluss bilden ein Salatblatt und wieder eine Apfelscheibe. Aber wie gesagt, lasst hier eurer Phantasie und eurem Geschmack freien Lauf. 

Viel Spaß beim Türmchen bauen,
eure Christina

Mittwoch, 27. April 2016

One Pan Quinoa Mexican Style

Hallo zusammen,

im März haben mich meine drei besten Freundinnen aus der Schulzeit in Karlsruhe besucht. Das war echt ein schönes Wochenende, vor allem weil wir uns im Vierer-Gespann eh viel zu selten sehen. Und um das Wochenende gebührend einzuläuten hab ich natürlich was leckeres gekocht. Es gab wieder mal Quinoa, diesmal Mexican Style. Im Nachhinein hat es sich als sehr kluge Entscheidung herausgestellt, dass ich etwas gekocht habe, was auch eine Weile auf dem Herd stehen kann, ohne dass es verkocht oder anbrennt. Denn die Mädels sind leider in einen Stau gekommen und eine halbe Stunde später angekommen als geplant. Das Essen war sogar nach dieser Zeit immer noch warm, was mich echt erstaunt hat. 

Meine Freundinnen waren auch sehr angetan von der Kombination und haben das Essen sehr gelobt. :) Ich habe das Rezept unten noch um Hähnchenbrustfilet erweitert, das ich vorab angebraten und wieder aus der Pfanne genommen habe. Als das Quinoa gar war, hab ich es dann wieder dazu gegeben. Das hat hervorragend geschmeckt.



Zutaten für 4 Portionen:
1 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 Jalapeno, fein gehackt
1 Tasse Quinoa
1 Tasse Gemüsebrühe
1 Dose schwarze Bohnen (alternativ gehen auch Kidneybohnen)
4 Tomaten, gewürfelt
1 Dose Mais
1 Teelöffel Chilipulver
1/2 Teelöffel Kümmel
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
1 Avocado, gewürfelt
Saft von 1 Limette
2 EL gehackte frische Korianderblätter

Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Knoblauch und Jalapeno hinzufügen und anbraten, häufig umrühren bis es duftet. Das sollte ca. 1 Minute dauern.

Quinoa, Gemüsebrühe, Bohnen, Tomaten, Mais, Chilipulver und Kümmel hinzugeben; mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Kochen bringen. Mit einem Deckel zudecken, die Hitze reduzieren und köcheln lassen, bis das Quinoa gar ist. Das dauert etwa 20 Minuten.

Zum Schluss die Avocado, den Limettensaft und Koriander dazugeben.


Ein wirklich einfaches Rezept, was auch aufgewärmt am nächsten Tag noch super schmeckt. Ich hab es in der Mikrowelle aufgewärmt und mit Käse überbacken zu Mittag gegessen. Meine Kollegen haben mich ein bisschen beneidet. :D 

Liebe Grüße,
eure Christina

PS: Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität, aber ich musste auf meine Handykamera ausweichen und die liefert leider keine besseren Bilder.

Samstag, 23. April 2016

Walnuss-Zimt-Schnecken


Hallo zusammen,

vor kurzem hab ich mal wieder ein tolles Backrezept in einer Zeitschrift entdeckt. Ein paar Wochen später habe ich von meiner Mama dann einen ganzen Korb mit Walnüssen geschenkt bekommen. Wie gut sich das getroffen hat, da konnte ich doch endlich mal die Walnuss-Zimt-Schnecken backen. Meine Kollegen haben sich über den unverhofften Nachtisch auch sehr gefreut und waren total begeistert von den Schnecken. Dabei war die Herstellung wirklich total einfach. Ich kann mir auch gut vorstellen, das Rezept mit anderen Nüssen zu machen oder noch Rosinen dazu zu geben. Je nachdem was man gerne mag. :) Aber nun zum Rezept...
 
 
Zutaten für ca. 18 Stück:
250 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
100 g Zucker
100 ml Milch (lauwarm)
1 Ei
140 g weiche Butter
150 g Walnüsse
2 TL Zimt

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, 1 TL Zucker und etwas Mehl hinzufügen. Ca. 5 Minuten als Vorteig gehen lassen. Währenddessen das Mehl, 30 g Zucker, das Ei und 40 g Butter in eine Schüssel geben. Anschließend den Vorteig hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort für 40 Minuten gehen lassen.

Nüsse je nach Belieben grob oder fein hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Auskühlen lassen. Restliche 100 g Butter schmelzen, mit Nüssen und restlichen 70 g Zucker verrühren. Ca. 3 EL für die Deko zur Seite stellen. Zimt unter die Nuss-Butter-Mischung rühren. 

Teig nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck (ca. 40 x 26 cm) ausrollen. Walnuss-Zimt-Masse darauf streichen. Den Teig von der Längsseite her aufrollen. Mit einem scharfen Messer in 18 Scheiben schneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Restliche Nuss-Butter-Mischung auf den Schnecken verteilen und diese nochmal 10 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Umluft 180 °C) ca. 15 Minuten goldbraun backen. Kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
 


Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Christina

Donnerstag, 7. April 2016

Kinderriegel-Likör

Hallo zusammen,

heute gibt es von mir mal wieder ein neues Likörrezept. Sicher habt ihr schon sehnlichst drauf gewartet, dass es in dieser Richtung mal wieder einen Post gibt. Ich kann´s verstehen. :) Es gibt doch nichts Feineres als ein selbstgemachtes Likörchen. 
 

Diesmal ist die Basis Kinderschokolade. Die Kenner unter euch werden sicherlich sofort sehen, dass ich keine echten Kinderriegel verwendet habe. Die sind mir ganz ehrlich zu teuer zum Einschmelzen und deswegen kaufe ich immer das nachgemachte Produkt vom Discounter, was beim Geschmack aber überhaupt keinen Nachteil hat. 

Die Herstellung ist auch denkbar einfach. Ihr braucht:
250 ml Sahne
250 ml Milch
200 g Kinderschokolade/Kinderriegel
200 - 250 ml Wodka oder Chantré 

Ich persönlich verwende am liebsten Chantré für meine Liköre. Weil ich aber noch einen Rest Wodka hatte, den ich endlich mal loswerden wollte, hab ich den Likör dieses Mal mit Wodka gemacht, was auch lecker war. 

Nun erwärmt ihr die Sahne mit der Milch auf dem Herd und schmelzt darin die Schokolade. Die Masse lasst ihr dann abkühlen, mischt den Alkohol unter und füllt das Ganze in Flaschen ab.

Wenn ihr den Wodka noch zur heißen Masse gebt, das Ganze nochmal kurz aufkocht und direkt heiß abfüllt, sollten die Flaschen gut verschlossen im Kühlschrank mindestens zwei Wochen haltbar sein. Doch solange hat bei mir noch kein Likör durchgehalten... :D


Noch ein Tipp: Wenn sich beim Abkühlen eine Haut auf der Masse absetzt, könnt ihr diese vor dem Abfüllen noch einmal kurz mit dem Pürierstab untermischen.

So nun aber gutes Gelingen und lasst es auch schmecken. *hicks*
Eure Christina

Freitag, 1. April 2016

Hackfleisch-Spinat-Pie

Hallo zusammen,

vor kurzem habe ich mal wieder ein Rezept aus dem LECKER-Magazin ausprobiert. Diesmal eine Pie. Das war zwar etwas aufwändiger, weil man den Teig 1 Stunde kühl stellen musste, aber es hat sich auch gelohnt. Auch wenn erstmal nichts so gelaufen ist, wie es sollte. Für den Teig braucht man 400 g Mehl, das hab ich direkt in die Rührschüssel meiner Küchenmaschine abgewogen. "Das sind doch keine 400 g", hab ich mir bei dem kümmerlichen Häufchen gedacht, das ich abgewogen hatte. "Naja, wird schon passen", war mein nächster Gedanke. Das hier etwas ganz und gar nicht stimmt, hab ich dann gemerkt, als ich von einem Pfund Butter noch knapp 1/5 übrig hatte, das aber immer noch stattliche 100 g auf die Waage brachte. Da hab ich dann festgestellt, dass ich wieder mal die Einheit meiner Waage beim Putzen verstellt haben muss... Ist mir schon mal passiert, da ist es mir aber erst aufgefallen, als es schon zu spät war. Schöner Mist...

Also das Mehl-Butter-Gemisch nochmal nachgewogen, auf 660 g mit Mehl aufgefüllt, dann gemerkt, dass ich mich verrechnet und 40 g Mehl zu viel zugegeben hatte. Aaaahhh, ich war schon am durchdrehen. Dann hab ich den Teig statt grobkrümelig - wie es in der Anleitung verlangt wird - feinkrümelig geknetet gehabt und schon keine Lust mehr gehabt weiter zu machen. "Scheiß drauf, wird schon schmecken", war dann mein Motto und weiter gings. Ab da lief dann auch alles super und das Endergebnis war einfach hervorragend und LECKER. Ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus und dazu sehr sättigend. Davon werden locker 4 Personen satt, eher sogar 5. Nun aber für euch zum Nachkochen das Rezept.
 
 
Zutaten für den Teig:
400 g Mehl
220 g sehr kalte Butter
je 1 TL Essig, Zucker und Salz

Zutaten für die Füllung: 
300 g Blattspinat (TK)
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 EL Öl
500 g gemischtes Hackfleisch
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Muskat
200 g Cheddarkäse
1 Eigelb
3 EL Milch

Für den Teig das Mehl mit je 1 TL Zucker und Salz mischen. 220 g Butter in kleinen Stücken kurz mit dem Knethaken des Rührgeräts untermischen, bis die Masse grobkrümelig ist. Essig und 80 - 110 ml kaltes Wasser zugeben, dabei das Wasser nach und nach zufügen, denn zu viel macht den Teig pappig. Weitermischen, bis die Zutaten gerade so zusammen halten. Es dürfen ruhig noch grobe Butterstücke zu sehen sein, dann knuspert der Teig später schön.

Die Teigmenge halbieren und jeweils zu einer runden Scheibe formen. In Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen. 

Spinat bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Für die Füllung Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Hack darin krümelig braten, Knoblauch und Zwiebeln kurz mitbraten. Spinat portionsweise kräftig ausdrücken und unterrühren. Tomatenmark ebenfalls unterrühren. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Füllung ca. 15 Minuten auskühlen lassen. Käse grob würfeln und unterheben.

Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen.

Für den Boden die eine Hälfte des Teiges ausrollen und in eine gut gefettete Pie-Form legen. Wer keine Pie-Form hat, kann auch eine runde Springform verwenden. Die Füllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
 
 
Den Rest des Teiges für den Deckel ausrollen. Sterne oder andere Muster aus dem Deckel ausstechen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch dafür, dass der beim Garen entstehende Dampf entweichen kann. Dann den Deckel auf die Pie legen und am Rand fest drücken. Den Deckel mit dem mit Milch verquirlten Eigelb bestreichen. Die ausgestochenen Sterne darauf legen und auch mit Eigelb bestreichen. 

Im heißen Ofen ca. 50 Minuten backen.

Es gibt noch diverse Möglichkeiten, den Rand einer Pie hübsch zu verzieren. Darauf haben wir der Einfachheit halber verzichtet, vielleicht waren wir auch ein bisschen zu faul. ;) Aber wenn ihr das gerne machen möchtet, findet ihr online bestimmt genug Anleitungen für Schiffstau, Wellenrand, Girlande und Co. 
 

Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Christina

Dienstag, 29. März 2016

Kaiserschmarren

Hallo zusammen,

heute gibt es auf mehrfachen Wunsch ein Rezept für Kaiserschmarren. Im Februar waren wir Skifahren und zu Gast auf der Rübezahlhütte in der Wildschönau. Dort wird damit geworben, dass sie den weltbestern Kaiserschmarren machen, was uns direkt hat hoffen lassen, dass uns dieser beim Abendessen auch serviert wird. Nun waren wir aber nur für zwei Abende dort und am ersten Abend gab es Quarkstrudel zum Nachtisch. Naja, blieb ja noch die Hoffnung, dass am zweiten Abend der sehnsüchtig erwartete Kaiserschmarren gebracht wird. Und so war es schließlich auch, was von uns mit lautstarken Begeisterungsstürmen begrüßt wurde. Völlig zu Recht, denn der Kaiserschmarren war echt richtig saftig und lecker.

Und weil wir an diesem Wochenende so viel Spaß hatten, haben wir beschlossen, ein Nachtreffen zu machen, bei dem es neben Kaspressknödel-Suppe auch Kaiserschmarren geben sollte. Dieses Nachtreffen fand am Karfreitag statt und da allen - einschließlich meinem Papa - mein Kaiserschmarren super geschmeckt hat, gibt es hier nun das Rezept. Natürlich kann ich nicht sagen, dass mein Kaiserschmarren der weltbeste ist, denn den gibt es ja nur auf der Rübezahlhütte, aber lecker ist er trotzdem. :D

Zutaten für 4 Portionen:
250 ml Milch
3 Eier
etwas Salz
1 EL Puderzucker
160 g Mehl 
30 g Rosinen (wer die nicht mag, kann sie natürlich weg lassen)
60 g Butter zum Ausbacken
Puderzucker zum Bestäuben

Die Eier trennen und das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.

Milch, Eigelb, Salz, Zucker und Mehl gut miteinander verrühren und den steifen Schnee unterheben und Rosinen untermengen. Den Teig evtl. etwas ruhen lassen.

Die Hälfte der Butter in einer Pfanne erhitzen, die Hälfte des Teigs eingießen und auf der Unterseite anbräunen lassen, umdrehen, ebenfalls anbräunen, mit zwei Gabeln in kleine Stücke zerreißen, noch kurz durchrösten und anrichten; die zweite Teighälfte ebenso zubereiten.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt Vanillesoße, Apfelmus oder Zwetschgenkompott hervorragend.

Leider kann ich euch diesmal kein Bild zeigen, da der Kaiserschmarren so schnell verputzt war, dass ich nicht zum Fotografieren gekommen bin. Ich reiche aber gerne eines nach, wenn ich ihn das nächste Mal mache.

Viele Grüße,
Christina

Freitag, 18. März 2016

Schnelles Hack Stroganoff

Hallo zusammen,

letzte Woche hab ich ein tolles Rezept ausprobiert, das ich schon vor einer Weile in einer Zeitschrift entdeckt hatte. Seitdem hat es auf den richtigen Moment gewartet, um endlich mal verköstigt zu werden und ich muss euch sagen, es war echt LECKER! :)


Angelehnt an Boeuf Stroganoff - was ich bestimmt schon seit 5 Jahren mal kochen wollte, seit ich es in einem alten Kochbuch von meiner Oma entdeckt hatte - ist dieses Rezept eine tolle Abwechslung. Die Soße bestehend aus Schmand, Brühe und Senf verfeinert mit sauren Gurken war ein Gedicht. Als Beilage gab es bei uns nur Salat, aber wer gerne Kohlenhydrate dabei hat, kann auch Brot, Reis oder Kartoffeln dazu machen. Satt wird man in jedem Fall.

Zutaten für 4 Personen: 
2 rote Zwiebeln
500 g Champignons
5 EL Öl
Salz, Pfeffer, Zucker
600 g gemischtes Hackfleisch
2 EL Mehl
6 saure Gurken + 2 - 3 EL Gurkensud
1/2 Bund Petersilie
200 g Schmand
3 - 4 EL mittelscharfer Senf

Zwiebeln schälen und Würfeln. Pilze putzen, halbieren und in 3 EL heißem Öl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen. 2 EL Öl im Bratfett erhitzen. Hack darin grobkrümelig braten. Die Zwiebeln hinzugeben und mitbraten. Mit Mehl bestäuben und anschwitzen. 1/2 Wasser und Pilze hinzufügen, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Gurken würfeln, Petersilie hacken. Schmand mit Senf verrühren, in die Hackpfanne geben und erhitzen. Gurkenwürfel und Petersilie untermischen. Mit Gurkensud, Salz, Pfeffer und 1 TL Zucker abschmecken. 

Ein einfaches und schnelles Gericht, das ich auf jeden Fall bald mal wieder kochen werde. 

Viele Grüße,
eure Christina

Donnerstag, 10. März 2016

Schweinefilet mit Birnen, Preiselbeeren und Camembert

Hallo zusammen,
 
nachdem ich jetzt gut gefühlte vier Wochen am Stück kaum zuhause war, habe ich gestern endlich mal wieder einen ruhigen Abend gehabt und mit meinem Mitbewohner gekocht. Dazu hatte ich in den letzten Wochen kaum Zeit und daher lag auch mein Blog in dieser Zeit ein bisschen lahm. Heute gab es - inspiriert vom Angebot im aktuellen Rewe-Prospekt - Schweinefilet mit Birnen, Preiselbeeren und Camembert. Das Rezept habe ich bei Chefkoch entdeckt und vor einiger Zeit schon mal ausprobiert. Ich liebe diese Kombination aus herzhaft und süß. Bevor nun endgültig der Frühling Einzug hält, ist so ein deftiges Rezept nochmal genau das Richtige. Als Beilage gab es bei uns - anders als im Originalrezept - für Bohnen im Speckmantel. Um noch ein paar Kalorien zu sparen, hab ich die Hälfte der Sahne durch Kondensmilch ersetzt. Geschmeckt hat es trotzdem super cremig und es ist kein bisschen übrig geblieben. :-)



Zutaten:
400 g Schweinefilet
200 g Camembert
4 Birne(n) - Hälften aus der Dose
400 ml Sahne
Petersilie
4 EL Preiselbeeren aus dem Glas



In einer Auflaufform die Soße zubereiten. Sahne, Salz, Pfeffer, klein gehackte Petersilie und die Hälfte vom Camembert (gewürfelt) miteinander verrühren. 

Die Auflaufform bei 200°C für ca. 10-15 Min. in den Ofen schieben. Der Camembert sollte sich langsam in der Sahne auflösen, dann ist es gut. Währenddessen das Schweinefilet in Medaillons schneiden und in einer Pfanne anbraten.
 

Die Auflaufform aus dem Ofen holen und den Inhalt nochmal durchrühren. Die Medaillons dazugeben und die Birnenhälften mit der geschnittenen Seite nach oben dazugeben. In jede Birne einen Klecks Preiselbeeren geben. Die zweite Hälfte des Camemberts in Scheiben geschnitten darüber verteilen. Alles zusammen noch mal ca. 10 Minuten in den Backofen geben.
 

Natürlich könnt ihr das Rezept auch mit frischen Birnen oder anderem Käse zubereiten, wenn das mehr eurem Geschmack entspricht.

Ich finde das Rezept sehr lecker, aber auch sehr sättigend. Es sieht toll aus und macht auf dem Tisch wirklich was her. Damit könnt ihr auch mal Gäste beeindrucken. Ich weiß noch, als ich das Rezept das erste Mal ausprobiert hatte, habe ich einem Freund von mir ein Bild geschickt. Daraufhin kam als Reaktion, dass er ja schon ein bisschen neidisch auf Tom sei, dass der immer so lecker bekocht wird. Nun so ganz stimmt das allerdings nicht, denn meistens teilen wir uns die Arbeit in der Küche ja auf. Nicht dass hier jetzt ein falschen Bild entsteht. ;-)

Liebe Grüße,
eure Christina

Mittwoch, 17. Februar 2016

Salat-Wraps

Hallo zusammen,

jetzt habe ich schon wieder eine ganze Weile nichts von mir hören lassen. In letzter Zeit bin ich so viel unterwegs, dass ich kaum zum Kochen geschweige denn zum Schreiben komme. Aber heute hab ich wieder mal ein leckeres, gesundes und total vielfältiges Rezept für euch.

Ich hab ja schon erzählt, dass ich in letzter Zeit versuche abends auf Kohlenhydrate zu verzichten. Am Montag hatte meine Kollegin zum Mittagessen Wraps dabei, wodurch ich total Appetit darauf bekommen habe. Also gab es die bei uns dann direkt zum Abendessen - allerdings haben wird den Weizentortilla durch Salatblätter ersetzt. Mein Mitbewohner war zunächst minimal skeptisch, hat sich aber auf das Experiment eingelassen und schließlich hat es ihm richtig gut geschmeckt. Mir natürlich auch. :D
 
 
Als Füllung für die Salatblätter gab es Hähnchenbrust, Feta, Avocado, Tomate, Zwiebeln, Cranberries und diverse Soßen. Natürlich kann man hier nach Belieben variieren. Gut vorstellen kann ich mir auch Hackfleisch, Tunfisch, Lachs, Truthahn, Mais, Bohnen, Gurke, usw. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Vor kurzem hab ich auch bei Pinterest einen Pin mit verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten für Salat-Wraps entdeckt, wo ihr sicherlich noch weitere Inspirationen findet. 

Viel Spaß beim Ausprobieren. 

Liebe Grüße,
eure Christina

Mittwoch, 3. Februar 2016

Kürbisgratin mit Speck und Käse

Hallo zusammen,

heute habe ich - auch wenn die Saison schon vorbei ist - ein hammerleckeres Rezept mit Kürbis. Da man es aber bestimmt auch mit Kartoffeln, Süßkartoffeln oder anderem Gemüse zubereiten kann, wenn man nicht wie ich noch Kürbis eingefroren hat :D, will ich es gerne mit euch teilen. 

Es geht echt schnell, ist dafür aber recht deftig. Ein tolles Gericht für kalte Tage - wärmt Körper und Seele!


Zutaten für 4 Personen:
1 kg Hokkaidokürbis
8 Scheiben Bacon
150 g Käse (z.B. Cheddar, Bergkäse)
2 - 3 EL Butter
200 ml Milch
250 g Sahne
Salz, Pfeffer
3 EL gehackte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Thymian)

Ofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen.

Kürbis in ca. 2 cm dicke Spalten schneiden und mit dem Speck in eine gebutterte Auflaufform schichten. Milch und Sahne aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen. Über den Kürbis verteilen. Mit Käse bestreuen und die übrige Butter in Flöckchen daraufsetzen.

Anschließend etwa 45 Minuten goldgelb backen. Mit Kräutern bestreut servieren.

Wie ihr seht echt super einfach, aber wirklich ein geschmackliches Highlight. 

Beste Grüße,
eure Christina

PS: Danke an Sonne für die Bereitstellung des Bildes. Mein Gratin war so schnell aufgefuttert, dass ich nicht mal ein Bild machen konnte. :D

Mittwoch, 27. Januar 2016

Blumenkohlreis mit Garnelen

Hallo zusammen,

zu Beginn eines neuen Jahres spricht jeder von diesem bösen V-Wort. Ihr wisst sicher was ich meine: Vorsätze. Habt ihr euch auch welche gemacht? Lasst mir raten, es steht bestimmt mehr Sport, gesünder essen, abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, usw. auf euren Zetteln? Auf meinem steht jedenfalls, dass ich mehr auf meine Ernährung achten will. Mehr Sport als ich schon mache, krieg ich nämlich fast nicht in meiner Woche unter. Allerdings hab ich mir vorgenommen wieder regelmäßiger joggen zu gehen, um mich auf die XLETIX-Challenge, einen 12 km Hindernislauf, im August vorzubereiten. 

Da bei dieser Challenge ne Menge Hindernisse dabei sind, wo man klettern muss, versuche ich jetzt ein paar Kilos zu verlieren, indem ich abends weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichte und mich auch sonst möglichst Low Carb ernähre. Vor allem die Schokolade zum Kaffee am Nachmittag wegzulassen, fällt mir zur Zeit noch schwer. Umso besser dass es richtig viele leckere Low Carb Rezepte gibt, die trotzdem satt machen. Heute hab ich ein Rezept für euch, das statt der Sättigungsbeilage Reis auf Blumenkohl setzt. Dieser wird mit Ingwer gewürzt, was ein tolles Aroma zaubert. Meine Freundin Inas war auch ganz begeistert von dem Rezept, das ich bei Paleo360 gefunden habe. Ich kann mir auch gut vorstellen, das Rezept noch mit Kokosmilch zu verfeinern.


Zutaten für 2 Personen:
400 g Garnelen
1 mittelgroßer Blumenkohl
1 gelbe Paprika
100 g Champignons
1 kleine Zucchini
50 g Zuckerschoten
1 Zwiebel
3 EL Kokosöl
2 EL frischen Ingwer (gerieben)
0.5 Chili Schote oder Chiliflocken
2 EL Zitronensaft
1 EL Honig
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 Prise Curry

Zubereitung
  1. Den Blumenkohl in der Küchenmaschine zerkleinern, bis man die ungefähre Konsistenz von Reis erreicht. Zur Seite stellen.
  2. Paprika, Zucchini und Champignons in kleine Stücke schneiden und zur Seite stellen.
  3. Die Zuckerschoten 5 min. vorkochen. Den Ingwer reiben und über den Blumenkohl-Reis geben. Die Chili Schote in sehr kleine Stücke schneiden.
  4. Den Wok anheizen und das Kokosöl schmelzen. Die Zwiebeln anbraten und die Garnelen und die Chili hinzugeben. Kurz anbraten lassen und Currypulver, Honig und Zitronensaft hinzugeben.
  5. Nach 2 Minuten das Gemüse (Champignons, Paprika, Zucchini) hinzugeben und köcheln lassen.
  6. Nach 5 Minuten den Blumenkohl-Reis mit dem Ingwer hinzugeben und untermengen. Ca. 5 Minuten erhitzen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Viel Erfolg beim Einhalten eurer guten Vorsätze,
eure Christina

Mittwoch, 6. Januar 2016

Selbstgenähter Brotkorb

Hallo zusammen,

im Oktober hatte ich Besuch von Freunden aus Hannover. Als wir Samstag beim Frühstück in der Küche saßen, habe ich meinen Stoffbrotkorb auf dem Tisch stehen gehabt. Der war zwar nicht selbstgemacht, hat meiner Freundin aber von der Art her super gefallen. Schon war eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk für die beiden geboren. Schon lange hatte ich auch für mich selbst mal dran gedacht, einen Brotkorb selbst zu nähen - naja besser gesagt von meiner Mama nähen zu lassen... ;-)


Da ich erstens in Karlsruhe keine Nähmaschine habe und zweitens auch gar nicht richtig damit umgehen kann, habe ich meinen Weihnachtsurlaub abgewartet, damit meine Mama mir helfen kann. Irgendwie würde ich das ja aber auch gern selbst können. Daher ist einer meiner Vorsätze für dieses Jahr, einen Nähkurs zu belegen. Mal sehen, ob das klappt. :-)


Der Brotkorb für meine Freunde ist super angekommen und hat mir dann selbst so gut gefallen, dass wir mir gleich auch noch einen genäht haben. Das geht wirklich einfach und schnell. Wir haben uns dabei an dieser Anleitung orientiert. Anders als in der Anleitung hat meine Mama aber die beiden langen Stücke nicht erst zusammengenäht, sondern erstmal am runden Teil festgesteckt, angenäht und dann die kurze Seite zusammengenäht.


Zusätzlich zu dem Brotkorb habe ich noch eine Tasse für meine Freundin bemalt, weil sie mir einfach unglaublich viel bedeutet. Auch wenn wir uns manchmal lange nicht sehen oder hören, sind wir uns nie fremd. Das ist wahre Freundschaft, die man nicht oft im Leben findet und gut festhalten sollte. <3


Einen schönen Feiertag wünsche ich denen, die heute frei haben. Und den anderen einen erfolgreichen Arbeitstag und später einen schönen Feierabend.
Eure Christina

Dienstag, 5. Januar 2016

Marmorkuchen

Hallo zusammen,


Eigentlich ist Marmorkuchen ja kein Hexenwerk und sicher hat diesen Kuchen fast jeder schon mal gebacken. Somit müsste auch jeder sein eigenes Marmorkuchen-Rezept im Repertoire haben. Aber was tun, wenn man sein Rezept mal nicht findet? So ging es vor kurzem meiner Mama, als sie zu ihrem Geburtstag einen Marmorkuchen backen wollte. Ihr Rezeptbuch war wie vom Erdboden verschluckt. Als ich ihr dann gesagt habe, dass ich auch ein super Rezept für Marmorkuchen habe, war sie zunächst skeptisch. „Nee, ich schau lieber nochmal nach meinem…“, war die Antwort. 


Natürlich ist das Buch nicht aufgetaucht und meine Mama hat auf mein Rezept zurückgegriffen. Und stellt euch vor, sie hat sogar gesagt, dass der Kuchen noch viel besser war, als mit ihrem eigenen Rezept. Wobei sie noch ihre Spezialzutat hinzugefügt hat: Mineralwasser, was den Teig unheimlich leicht und fluffig macht.

Zutaten:
360 g Mehl
1 TL Natron
1 P. Backpulver
400 g Zucker
2 P. Vanillezucker
4 Eier
250 g weiche Butter oder Margarine
1 B. Saure Sahne
Mineralwasser
1 EL Kakao
1 EL Milch

Mehl, Backpulver und Natron mischen und in eine Schüssel sieben. Zucker, Vanillezucker, Eier, Butter oder Margarine und saure Sahne hinzufügen. Die Zutaten mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Nun solange Mineralwasser mit dem Teigschaber unterheben, bis der Teig gleichmäßig vom Schaber fließt.

Eine Hälfte des Teigs in eine gefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Kuchenform (z.B. Gugelhupf, Kastenform) geben. Dann in die andere Hälfte das Kakaopulver und die Milch einrühren. Den dunklen Teig anschließend auf den hellen Teig geben und mit einer Gabel spiralförmig durch den Teig gehen, so dass das Marmormuster entsteht.

Den Kuchen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 60 Minuten backen.

Der Kuchen kann nach dem Abkühlen entweder mit Puderzucker oder Kuvertüre überzogen werden.


Vielleich habt ihr ja irgendwann mal einen Anlass für einen Marmorkuchen und findet auch euer Rezept nicht. Dann könnt ihr jederzeit auf dieses hier zurückgreifen, denn in so einem Blog geht ja zum Glück nichts verloren. ;-)

Beste Grüße,
eure Christina